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Pressekonferenz zur Vorstellung der Sommerkampagne mit FBM Elisabeth Köstinger, ÖW-GF Lisa Weddig und Gerhard Zinner, Obmann Netzwerk Kulinarik.

Land der behutsamen Veredelung

28.06.2021

Österreich setzt auf Kulinarik. Die neue Sommerkampagne rückt Ernährung, Qualität und regionale Produkte in Szene – und heimische Gastronomen, die sie veredeln.

Gewinnspiel

Begleitet und verstärkt wird die Kommunikationsoffensive von einer österreichweiten Gutschein-Aktion, die Lust auf regionale Spezialitäten machen soll. Dabei werden Wirte unterstützt, die bereits die freiwilligen Qualitäts- und Herkunftsrichtlinien des Gütesiegels AMA GENUSS REGION umsetzen. Bis Ende November werden 10.000 Gutscheine zu je 50 Euro verlost, die direkt bei AMA Genuss Region Wirten eingelöst werden können. Teilnahme unter www.genussregionen.at/gewinnspiel

"Die Themen Ernährung, Qualität und regionale Produkte werden immer wichtiger für die Reiseentscheidung. 40% der Urlauber sagen, dass der Genuss von regionalen Produkten ein Muss für die Reiseentscheidung ist.“ Bei der Präsentation der neuen Sommerkampagne spricht Lisa Weddig, Geschäftsführerin Österreich Werbung, den Kernpunkt der Kampagne an: Österreich als Kulinarik-Destination weiter zu etablieren.

In Langenlois stellten am Freitagvormittag Österreich Werbung-GF Lisa Weddig, Gerhard Zinner, der Obmann vom Netzwerk Kulinarik, und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger die Kommunikationsoffensive „Land der behutsamen Veredelung“ vor, die von "AMA Genuss Region", Österreich Werbung und Österreich Wein Marketing getragen wird. Damit soll heimischen Touristen und Gästen aus Deutschland das Land und seine Produkte und Produzenten schmackhaft gemacht werden. „Im Mittelpunkt stehen junge Gastonomen und Wirte, die sich im Ausland inspirieren haben lassen, nach Österreich zurückkamen und nun hier ihre internationale Erfahrung einbringen und veredeln“, so Wedding.  Ziel sei es, den Absatz für regionale Produkte zu fördern. „Landwirtschaft und Tourismus sind untrennbar miteinander verbunden“, ergänzt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Das sind Partner, die sich gegenseitig ergänzen. Der eine kann sich ohne den anderen schwer weiterentwickeln.“

Gütesiegel garantiert Qualität und Herkunft

Umso wichtiger sei es, dass der Kunde wisse, woher die Produkte kommen. Die Kampagne setzt deshalb stark auf eine Zertifizierungsoffensive. „Die Zertifizierung mit einheitlichen Qualitäts- und Herkunftsrichtlinien garantiert den Gästen und Kunden die regionale Herkunft und beste Qualität der Lebensmittel, kurze Transportwege und die frische Zubereitung der Speisen“, erklärt Gerhard Zinner, Leitung Netzwerk Kulinarik. „Im Mittelpunkt sollen die Betriebe und ihre Geschichten sein. Ganz nach dem Motto: Aus der Region, für die Region, in die Welt.“ Mehr als zweitausend bäuerliche Direktvermarkter, Lebensmittelmanufakturen und Gastronomiebetriebe sind derzeit zertifiziert. Ziel sind 3.000 Teilnehmer bis Ende des Jahres, um das Angebot auszubauen. „Wir suchen dringend bäuerliche Direktvermarkter, die sich bei der AMA zertifizieren lassen. Ich möchte jeden bitten, dem Netzwerk Kulinarik beizutreten“, ruft Köstinger österreichische Gastronomen auf.

Herzstück der Kommunikation ist die Genuss-Landkarte www.genussregionen.at. Darauf finden Konsumenten regionale Produkte, Produzenten, Manufakturen und Gastronomen. Die Routenplanung per Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln, Informationen über die Regionen sowie kulinarische Angebote und Veranstaltungen ergänzen das Angebot.

„Kulinarik ist für die Marke ‚Urlaub in Österreich‘ ein entscheidendes Asset“, so Lisa Wedding. Im ersten Step wurde 1 Million Euro investiert, unter anderem in 27 Videoproduktionen von Betrieben - von Direktvermarktern über Manufakturen bis hin zu Gastronomen und Hoteliers. „Die Videos werden ausgestrahlt in Deutschland und Österreich und richten sich an eine junge, gesundheitsaffine, urbane Zielgruppe. Parallel werden die traditionelle Zielgruppe und Printmedien bespielt. Im zweiten Step wird eine weitere Million für Werbemaßnahmen im Ausland investiert“, schließt Wedding.

Autor/in:
Jasmin Kreulitsch
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