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Lehrlingsstatistik 2004 bestätigt Tourismus als attraktiven Wirtschaftszweig

22.02.2005

"Der Tourismus kann seinen Spitzenplatz in der Lehrlingsstatistik behaupten. Mit einem Zuwachs von 3,1 % gegenüber 2003 konnte auch 2004 der positive Trend zu steigenden Lehrlingszahlen im Tourismus gehalten werden.

Damit zählt dieser Wirtschaftszweig mit 11,6% aller auszubildenden Lehrlingen zu den wichtigsten Ausbildungsbranchen innerhalb der gesamten Wirtschaft", präsentiert Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, aktuell die Lehrlingsstatistik 2004.

Schon im Jahr 2003 ließen sich österreichweit 13.330 junge
Menschen in einer Lehre im Tourismus ausbilden, was einen Zuwachs um
3,2% (412 Lehrlinge) bedeutete. "Im vergangenen Jahr 2004 konnten wir
sogar um 418 Lehrlinge zulegen. Damit haben wir nun 13.748
Jugendliche, die in einem unserer karriereträchtigen Lehrberufe
stehen," freut sich Schenner. Der Tourismus als attraktiver
Wirtschaftszweig kann damit die zweitstärkste Zunahme innerhalb der
Gesamtwirtschaft (0,0 %) verzeichnen.

Der absolute Renner im Tourismus ist nach wie vor die Ausbildung
zum Koch/Köchin mit einem Zuwachs von 251 Lehrlingen, was den hohen
Stellenwert in der Gesellschaft mit guten Verdienstmöglichkeiten
bestätigt. An zweiter Stelle rangiert der Restaurantfachmann/-frau
mit einem Plus von 117 Lehrlingen. Besonders hervorzuheben ist der
Lehrberuf Systemgastronomiefachmann/-frau, den im vergangenen Jahr um
90 Jugendliche mehr gewählt haben als noch 2003.

Die Lehrlingszahlen bestätigen den Tourismus als "die"
Wachstumsbranche mit Arbeitssicherheit, hoher Attraktivität und
Internationalität. Der Tourismus zählt, so Schenner, weltweit zu den
führenden Wachstumsbranchen mit absolut höchster Arbeitssicherheit.
Gerade in abgelegenen Regionen abseits industrieller
Wirtschaftszentren biete die Tourismuswirtschaft Ausbildungs- und
Arbeitsplätze. Denn die Tourismusbetriebe sind standortgebunden und
können nicht abwandern. "Eine besondere Stärke liegt in der
Internationalität, die der Tourismus mit sich bringt. Der Umgang mit
Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen an Plätzen, an
denen andere Urlaub machen - das macht den Tourismus als Arbeitgeber
interessant," so Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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