Direkt zum Inhalt

Linz09 in Sicht!

29.02.2008

Neben den programmatischen Highlights von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas wurden Impulse für die Sparten der Oberösterreichischen Wirtschaft durch Linz09 sowie bereits bestehender Kooperationen und gestarteter Aktionen in den Bereichen Gewerbe und Handwerk, Industrie, Handel, Transport und Verkehr, Tourismus und Freizeitwirtschaft, aber auch Information und Consulting aufgezeigt.

Linz09 bietet umfangreiche Chancen für den Standort Linz bzw. Oberösterreich. Diese umfassen unter anderem mehr Wertschöpfung und neue Infrastruktur, eine Steigerung von Nächtigungen, die Erhöhung des tagestouristischen Umsatzes sowie internationale, mediale Präsenz.
„Ergänzend zum Programm der Kulturhauptstadt 2009 sind auch die Unternehmen der Linzer Wirtschaft und deren Mitarbeiter, neben Einrichtungen der Stadt und den Verkehrsträgern, durch das Einnehmen der Gastgeberrolle entscheidend für den Gesamterfolg des Projektes Linz09. Wir freuen uns auf die weitere, äußerst unkomplizierte Zusammenarbeit mit der WKOÖ und das Mitwirken der Unternehmer als begeisterte Gastgeber Europas“, so Dr. Walter Putschögl, kfm. Geschäftsführer von Linz09.
Mit dem Projekt „Hospitality City Linz09“ zielt Linz auf die Begeisterung aller Dienstleisterknoten der Unternehmerkette sowie auf eine motivierte und kompetente Gastfreundschaft und Servicequalität ab. Grundlage dafür ist die Informationsweitergabe durch alle Mitarbeiter und eine Sensibilisierung auf die Themen der Kulturhauptstadt mit nachhaltiger Wirkung.
Um dies gewährleisten zu können, so der Präsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich Komm.-Rat Dr. Rudolf Trauner, „wird es im Jahr 2008 in zwei Wellen gemeinsame Informationsveranstaltungen der Wirtschaftskammer OÖ und Linz09 auf Sparten- und Fachgruppenebene für die Mitgliederbetriebe der WKOÖ geben. Damit wollen wir gemeinsam eine breite Information unserer Betriebe über ‚Highlights‘ in den Jahren 2008 und 2009, Infostellen, Give-Aways und vieles mehr sicherstellen.“
Aufstockung der Althaussanierungsförderung
Schon 2005 hat der Bezirksstellenausschuss der WKO-Bezirksstelle Linz-Stadt in seinem Vorschlagskatalog für die Kulturhauptstadt 2009 gefordert, dass es Förderungen für Hauseigentümer und Mieter für Renovierungen in Form einer sogenannten „Kulturhauptstadt-Million“ gibt. „Mit der Entscheidung, dass nun die Stadt Linz wieder die Sanierung alter, wertvoller Häuser mit einem 30-prozentigen Zuschuss statt bisher 7,5 Prozent fördert und das Budget auf 700.000 Euro aufgestockt wird, ist diese Forderung sehr spät, aber doch fast erfüllt“, freut sich Heinz Hofmann, Obmann der WKO Linz-Stadt, über diese Entscheidung.
„Wichtig wird es sein, dass Althaussanierungen nicht nur in der Innenstadt, sondern in allen Stadtteilen mit historischer Bausubstanz gefördert werden“, so Hofmann. „Interessant wäre es auch, dass der Gestaltungsbeirat gemeinsam mit dem Denkmalschutz Handlungsbedarf aufzeigt und damit Hausbesitzer zu Renovierungsmaßnahmen motiviert.“

Werbeoffensive für Kulturtouristen
Linz09 startet knapp ein Jahr vor Beginn des Europäischen Kulturhauptstadtjahres eine Werbeoffensive für Kulturtouristen.
„Für die Bewerbung der Kulturhauptstadt sollen alle Synergien optimal genutzt werden“, erklärt dazu der zuständige Referent Vizebürgermeister Erich Watzl. Die Zusammenarbeit von Linz09 mit dem Oberösterreich Tourismus bzw. der Österreich Werbung wird mit dem Tourismusverband Linz koordiniert und abgestimmt. Die Maßnahmen werden insbesondere Messen, Inserate in Broschüren und Katalogen betreffen. Im Zuge der Erweiterung des Webauftritts von Linz09 soll ein elektronisches Tourismusportal mit Informationen wie beispielsweise dem Veranstaltungskalender der Stadt eingerichtet werden.
Das Budget für 2008 beläuft sich auf insgesamt 15,57 Mio. Euro, führt der kaufmännische Geschäftsführer des Kulturhauptstadt-Teams, Walter Putschögl, aus. Die voraussichtlichen Ausgaben werden in etwa 22,9 Mio. Euro betragen. Die Differenz von 7,4 Mio. ergibt sich durch die zahlreichen Angebote, die im Vorfeld des Kulturhauptstadtjahres bereits angeboten werden. Deshalb sei der Abgang auch „keine Tragik“, da er in der mittelfristigen Budgetplanung berücksichtigt worden sei, so Putschögl.
Das Gesamtbudget beträgt 65,9 Mio. Euro, ergänzt Watzl. Neben Stadt, Land und Bund, die jeweils 20 Mio. Euro beisteuern, hat die EU in einer Absichtserklärung eine Summe von 1,5 Mio. geäußert. Durch Sponsoring, Ticketing, Merchandising und andere Erlöse sollen zusätzliche 4,4 Mio. Euro lukriert werden. Vom Gesamtbudget fließen 61 Prozent in die Programmgestaltung, der Rest ist für Marketing und Personal budgetiert.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Wiener Gastronomen, die keinen eigenen Gastgarten haben, sollen Flächen in öffentlichen Schanigärten bekommen.
Gastronomie
03.03.2021

Das Angebot richtet sich an jene Gastronomen, die über keinen eigenen Gastgarten verfügen. Linz prüft nun die Adaptierung des "Wiener Modells".

Bewegung in der Natur liegt ist diesen Sommer angesagt. Bild: Bike Tour durchs Karwendeltal aufs Karwendelhaus in Scharnitz.
Tourismus
25.02.2021

Eine Gäste-Umfrage in Deutschland und Österreich zeigt: Die Menschen   hohe Nachfrage und auch Unsicherheit. Für Österreich besteht Hoffnung auf einen halbwegs guten Sommer.

Didi Tunkel ist neue Tourismus-Chef im Burgenland.
Gastronomie
25.02.2021

Mitten in der Pandemie übernahm Didi Tunkel den Posten als Geschäftsführer von Burgenland-Tourismus. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Einige Dinge wurden in Bewegung gesetzt.

Fangnetz: Welche Unterstützungen gibt es? Wir haben alle Hilfen zusammengefasst.
Gastronomie
25.02.2021

Wir haben alle Details zu aktuellen Hilfen und Unterstützungen zusammengefasst. Neu: Steuerstundungen wurden verlängert.

Tourismus
18.02.2021

Der Wintertourismus macht einen Anteil von elf Prozent des gesamten italienischen Fremdenverkehrs aus. Allein Südtirol rechnet mit fehlenden Einnahmen in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro.

Werbung