Direkt zum Inhalt

Linzer Klosterhof kann Gläubigerquote nicht zahlen

16.01.2020

Die Ex-Betreiber des Linzer "Klosterhof" kommen nicht aus der Insolvenz. Wie die APA auf Basis von Information der Kreditschutzverbände berichtet, können sie die letzte Teilrate aus dem Sanierungsverfahren nicht zahlen.

Die ehemalige Betreiberin des Linzer Traditionsgasthauses "Klosterhof", die E.J.Dobersberger Restaurations- und Gastronomie Ges.m.b.H., schafft es nicht aus der Insolvenz. Nachdem bereits 2017 ein Sanierungsverfahren eröffnet wurde, hat sie am Montag im Landesgericht Linz neuerlich ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, weil sie es nicht schafft, die letzte Teilquote zu zahlen. 

Das berichteten KSV1870 und AKV. Betroffen sind laut KSV 40 Mitarbeiter und 30 Gläubiger. Aktiva von 72.300 Euro stehen Passiva von rund 582.000 Euro gegenüber. 2018 nahmen die Gläubiger einen Sanierungsplan mit einer 20-prozentigen Quote an, bei Verbindlichkeiten von rund 1,7 Mio. Euro. Die letzte Teilquote  von 2,95 Prozent wäre am 2. März 2020 fällig.

Die vormaligen Gesellschafter traten im Herbst 2019 wegen ihrer Pensionierung die Anteile an der E.J.Dobersberger GmbH an die West Consulting GmbH ab. Diese strebte eine Verlängerung des Pachtvertrags mit der Stiegl Immobilien Vermietung GmbH an. Derzeit gebe es Gespräche über die Übernahme mit einem Nachfolgepächter, der Gassner Beteiligung GmbH, der schon an der Umgestaltung des Gasthofes arbeite, so der KSV. Laut AKV wurde vorgeschlagen, dass die Gläubiger eine Quote von 20 Prozent erhalten, zahlbar binnen 24 Monaten ab Annahme.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
Werbung

Weiterführende Themen

Lebensmittel aus der Region: Metro setzt auf lokale Partnerschaften.
Gastronomie
08.07.2021

Der Gastro-Großhändler weitet die Kooperation mit dem Direktvermarkter-Netzwerk AbHof weiter aus. Die Ware stammt aus Betrieben im Umkreis von maximal 200 Kilometern.

Gastronomie
08.07.2021

Das Best-of der burgenländischen Landesweinprämierung gibt es am 14. Juli in der Nationalbibliothek in Wien zu verkosten. Jetzt anmelden!

Braumeister Andreas Urban, Conrad Seidl, Gabriela Maria Straka (Director Corporate Affairs und CSR der Brau Union) und Jan-Anton Wünschek von der Wünschek-Dreher’schen Gutsverwaltung Gutenhof.
Gastronomie
08.07.2021

Der Bierstil "Wiener Lager" wurde 1841 erstmals in Schwechat gebraut - von Anton Dreher. Heute liefert ein Dreher-Nachfahre einen der wichtigsten Rohstoffe fürs Bierbrauen nach Schwechat: die ...

Auf ein Bier einladen (lassen): Was gibt es Schöneres?
Gastronomie
08.07.2021

Unterstützung für die Gastronomie: Die Wiener Brauerei digitalisiert das Einladen auf einen Drink - via Web-App.

Die Nachtgastro darf wieder Gäste empfangen. Und auch Messeveranstalter atmen auf.
Gastronomie
01.07.2021

Schlag Mitternacht öffneten viele Clubs wieder ihre Tore. Auch Messeveranstalter atmen auf: Ab sofort gibt es kaum noch Einschränkungen. Nur Wien tanzt aus der Reihe. Wir haben alle Details.

Werbung