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Gerold Ecker ist von der Ausschreibung betroffen und hat sich nicht beteiligt. Er geht gerichtlich dagegen vor.

Lokalflächen in Wien: 50 Bewerber

13.03.2018

Um die Neuausschreibung der Lokalflächen am Wiener Donaukanal wird gestritten, wie gast.at berichtete. Nun sind für die sechs Flächen 50 Bewerbungen eingelangt

„Am Wiener Donaukanal gehen die Wogen hoch“, titelten wir in der vergangenen Ausgabe. Der Wiener Gastronom Gerold Ecker fühlt sich enteignet und klagte, weil die „Donau Hochwasserschutz Konkurrenz" (DHK) die Pachtverträge für seine beiden Standorte (Adria und Badeschiff) mit Ende Oktober neu ausschreibt. Die Stadtregierung hält aber am Plan fest, die Gastronomie am Donaukanal umzugestalten und auch mehr Einnahmen zu lukrieren – die ÖGZ berichtete.

Pacht für zehn Jahre

Nun steht fest, dass 50 Bewerbungen für die sechs frei werdenden Lokalflächen bei der DHK eingelangt sind. Wie Der Standard berichtet, gab es etwa 100 Interessenten.  "Rund 50 davon haben Teilnahmeanträge für die Interessentensuche abgegeben", zitiert die Tageszeitung die geschäftsführende Stelle der DHK. Derzeit laufe die die Evaluierung für die zweite und finale Phase des Bewerbungsverfahrens. Mit einer endgültigen Entscheidung über die neuen Zehn-Jahresverträge ist laut Der Standard  in den nächsten Wochen zu rechnen.

Betroffen sind Tel Aviv Beach, die Adria Wien, das Feuerdorf, die Badeschiff-Vorkaifläche, der Central Garden und die Hafenkneipe. In der zweiten Runde der Evaluierung müssen die Interessenten ein Angebot über den Mindestbestandzins und den Umsatzbestandzins in Höhe von mindestens sechs Prozent des Nettoumsatzes legen. Es gibt Bedenken – auch von den in der Stadtregierung vertretenen Grünen, die nicht in die Ausschreibung eingebunden waren – dass dadurch eher große Projekte Berücksichtigung finden werden.

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