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Luxury please

30.01.2013

Wien.  Das Hotel Sans Souci will sich als Luxus-Boutique-Hotel in Wien etablieren. Das Soft-Opening fand schon Ende 2012 statt, jetzt hat das neue 5-Sterne-Boutique-Hotel Sans Souci in Wien, gleich gegenüber des Volkstheaters, auch offiziell eröffnet.

Das Haus selbst stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. 2010 wurde es durch die Sans Souci-Gruppe gekauft und zum Boutique-Hotel umgebaut, wobei man dem derzeitigen Trend folgte und einen großen Teil der Errichtungskosten von knapp 50 Mio. Euro durch den Verkauf von Luxusappertments in den obersten Etagen hereinspielen möchte.

Roy Liechtenstein-Originale
Im Hotel selber setzt Sans Souci-CEO Norbert Winkelmayer auf den Stil des Designkollektivs yoo rund um Stardesigner Philippe Starck. Die Designsprache zieht sich im Haus von der Lobby über Restaurant und Bar bis zu den 63 individuell gestalteten Zimmern und Suiten, die teilweise etwa mit Originalwerken von Roy Liechtenstein ausgestattet sind. Direktorin Andrea Fuchs, die u.a. Erfahrungen in Top-Häusern in der Schweiz, in Graz oder auch im Best Western Premiere Hotel Kaiserhof in Wien gesammelt hat, erwartet sich in den ersten beiden Jahren eine durchschnittliche Auslastung von 52 Prozent, was bei Zimmerpreisen ab 180 Euro nicht allzu schwer fallen sollte. „Wir wollen mittelfristig ein großer Player im High-End-Boutiquehotel-Markt in Wien werden“, so Fuchs. Dabei soll auch die Mitgliedschaft bei der Hotelkooperation „Preferred Boutique“ (www.preferredboutique.com) helfen.

Champagner-Auswahl
Zu den weiteren Einrichtungen des Sans Souci gehört die Bar „Le Bar“, in der man sich besonders auf glasweisen Champagner-Ausschank konzentriert und das Restaurant „La Veranda“, in dem Küchenchef René Pichler durchgehend warme Küche von 11:30 bis 22 Uhr anbietet. Nicht zuletzt durch die unmittelbare Nähe zum Volkstheater hofft man hier auch auf Wiener Gäste. Wer es legerer mag, der wird spätestens ab 2014 auch zu einem nahegelegenen Würstelstand essen gehen können, den die Sans Souci-Gruppe jüngst ebenfalls erworben hat. „Dort werden wir dann das Geld verdienen, das wir im Restaurant verlieren“, scherzt Fuchs.

Stolz ist Fuchs weiters auf den top-ausgestatteten Gymnastik- und Spa-Bereich (u.a. mit einem 20m-Pool, dem aktuell längsten Hotelpool Wiens), der nicht nur Hotelgästen und Penthouse-Eignern zur Verfügung steht, sondern auch anderen Tagesgästen von außerhalb.

Clemens Kriegelstein
www.sansouci-wien.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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