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Manpower Beschäftigungsausblick

14.12.2005

Im ersten Quartal 2006 bietet Wien die besten Chancen, einen Job zu finden. Hier wollen immerhin um netto 8% mehr Unternehmer Personal aufnehmen als abbauen. Am pessimistischsten sind Kärntner und Burgenländische Arbeitgeber. Am besten stehen die Chancen für Jobsuchende derzeit in Bergbau & Rohstoffgewinnung (netto +5%) und im Sektor Öffentliche Hand & Soziales (netto +4%).

752 Unternehmen aus ganz Österreich wurden zu ihren Personalplänen für das 1. Quartal 2006 befragt. Die relativ unsichere Beschäftigungslage der letzten Monate spiegelt sich auch in der aktuellen Befragung wider. 8% der Befragten rechnen in den ersten drei Monaten 2006 mit Neuaufnahmen. Gleichzeitig befürchten jedoch 11% der österreichischen Personalverantwortlichen, Mitarbeiter abbauen zu müssen.

Im Bundesländervergleich war in der Auswertung des letzten Quartals ein deutliches West-Ost-Gefälle festzustellen. Diesmal zeigt sich ein relativ uneinheitliches Bild. Nur in vier Bundesländern überwiegen positive Erwartungen – Wien (+8%), Vorarlberg (+4%), Niederösterreich (+2%), Steiermark (+2%). Der schwächste Netto-Beschäftigungsausblick ist mit (-12%) in Kärnten zu finden, gefolgt von (-11%) im Burgenland und jeweils (-8%) in Salzburg und in Tirol.

Nur drei der zehn Wirtschaftssektoren planen personelle Neuaufnahmen. Der Bereich Gastronomie & Hotellerie bleibt neutral (0%). Tendenziell am besten stehen die Jobchancen in Bergbau & Rohstoffgewinnung (+5%), im Sektor Öffentliche Hand & Soziales (+4%) und in der Sachgütererzeugung (+2%). Sechs Bereiche rechnen mit Reduktionen – Bauwesen (-12%), Handel (-10%), Kredit- & Versicherungswesen, Immobilien & unternehmensnahe Dienstleistungen (-10%), Verkehr & Telekommunikation (-8%), Land & Forstwirtschaft (-6%) und Energieversorgung (-5%).

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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