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Masterplan green jobs

07.10.2010

Wien. Mit dem "Masterplan green jobs" wollen Umweltminister Niki Berlakovich und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl den österreichischen Arbeitsplatzmotor weiter auf Touren halten. Tourismus-Obmann Hans Schenner sieht den Masterplan als Wegweiser für die Tourismuswirtschaft.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und Umweltminister Niki Berlakovich

Bis 2020 ist es möglich, 100.000 neue green jobs in Österreich zu schaffen.Dabei sind alle Ministerien, Länder und Interessengruppen eingeladen,aktiv und konsequent für das Wachstum Österreichs zusammenzuarbeitenund die hohen heimischen Potenziale auszuschöpfen", so UmweltministerNiki Berlakovich bei der gemeinsamen Präsentation des erstenösterreichischen "Masterplan green jobs" mit dem Präsidenten derWirtschaftskammer Österreich, Dr. Christoph Leitl. "Der Masterplan hat die volle Unterstützung der Wirtschaft", betonte Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. Im Zuge der Initiative müsse ein Förderschwerpunkt auf thermische Sanierung gesetzt werden.  

Zukunftsthema Green Technology
"Mit einem jährlichen Zusatzfördervolumen von 300 Mio. Euro - 100 Mio. vom Bund und 200 Mio. von den Ländern – wird ein Investitionsvolumen von zwei Mrd. Euro ausgelöst. Alleine dadurch würden 30.000 Jobs, das ist ein Drittel der von Minister Berlakovich angepeilten neuen Green Jobs, langfristig geschaffen werden.", ist Leitl überzeugt.  Die thermische Sanierungsquote müsse zusätzlich von derzeit 1% auf 3% erhöht werden. Leitl wies darauf hin, dass Österreichs Unternehmen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, bei globalen Megatrends mitmachen müssen - und Green Technology sei dabei ein ganz wichtiges Zukunftsthema. Neben neuen Fördergeldern für die thermische Sanierung fordert Leitl zusätzlich die Anhebung der F&E-Prämie von derzeit 8 Prozent für Green Technology auf künftig 12 Prozent. 


Über 200 Betriebe mit Umweltzeichen

Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt 'Masterplan green jobs': "Der Masterplan des Umweltministers dient der Tourismuswirtschaft als Wegweiser. Er weist den Weg Richtung Nachhaltigkeit, der Österreich auch im Tourismus mehr green jobs bringen wird", unterstreicht Schenner die Bedeutung der Initiative für die Branche. Tourismus und Gastronomie seien als wichtige Partner in die Entstehung des 'Masterplan green jobs' eingebunden gewesen, so Schenner. Man könne auf einer jahrelangen guten Zusammenarbeit aufbauen, die in der Erarbeitung der Richtlinien für die Umweltzeichen im Tourismusbereich - von der Beherbergung und Gastronomie über Reisepakete bis hin zu Green Meetings - gründet. In Österreich gibt es über 200 Umweltzeichen-Betriebe, die den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen vorzeigen. "Ein Kriterium, das von den Gästen zunehmend geschätzt und bei der Urlaubsentscheidung auch immer öfter berücksichtigt wird", betont Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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