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Max und Moritz im Wirtshaus

17.05.2006

Eines der beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbücher ist in den nächsten vier Monaten in der Niederösterreichischen Wirtshauskultur zu Gast: Wilhelm Buschs böse Buben „Max und Moritz“ zeigen sich vom 24. Mai bis 24. September einmal von ihrer liebenswürdigen Seite und bereichern die Kinder-Speisekarte der Wirtshauskultur-Mitglieder. Die Zusammenstellung und die Zubereitung der „Max und Moritz-Gerichte“ sind – ganz anders als ihre Namensgeber – bekömmlicher und gesunder Natur: Das Angebot reicht von der gehaltvollen Gemüsesuppe über zarte Hühnerbrüstchen bis zur leckeren Joghurt-Topfencreme mit Vollkornkäfer. Bei der Auswahl der Zutaten bekamen die Wirte Beistand von kompetenter Seite: Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler, fachliche Begleiterin der Initiative „tut gut – gesünder leben in Niederösterreich“, sorgte für eine gleichermaßen ausgewogene wie genussvolle Zusammenstellung der Gerichte.
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.

Ausmalen, anschauen
Max und Moritz werden in der Wirtshauskultur aber nicht nur kulinarisch gefeiert. Auch die Kunst hat bei dieser originellen Wirtshaus-Aktion ihren Auftritt. Denn alle Kinder, die ein Max und Moritz-Gericht bestellen, bekommen eine Malvorlage mit den sieben Streichen und die dazu nötigen Buntstifte zum Ausmalen. Zusätzlich erhalten sie eine Gratis-Eintrittskarte zur Wilhelm Busch-Ausstellung im Karikaturmuseum in Krems. Höhepunkt der bis zum 24. September laufenden Schau ist das Original von „Max und Moritz – Eine Bildergeschichte“, dem bekanntesten Werk von Wilhelm Busch.

Genuss- und wertvoll
In der Niederösterreichischen Wirtshauskultur haben sich über 260 Wirthäuser vereinigt, in denen bodenständige Gerichte aus regionalen Spezialitäten zu einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis und mit ehrlicher Gastlichkeit serviert werden. Niederösterreichs Tourismuslandesrat LH-Stv. Ernest Gabmann freut sich, dass mit der kinderfreundlichen Aktion „ein spielerischer Zugang zu ernährungsphysiologisch wertvollen Gerichten geboten wird. Ein weiterer Beweis dafür, dass in der Niederösterreichischen Wirtshauskultur nicht nur kulinarischer Genuss, sondern auch eine bewusste Ernährung gepflegt wird.“

Infos: www.wirtshauskultur.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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