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Mehr Transparenz bei Plattformen

10.12.2018

Im Europäischen Parlament werden gerade Verbesserungsvorschläge am Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über Geschäftsbeziehungen zu Plattformen (OTA) behandelt. FV-Obfrau Susanne Kraus-Winkler hofft auf eine rasche Einigung und Umsetzung der Verordnung, die die Beziehung der heimischen Hotellerie gegenüber den dominanten Online-Plattformen stärken soll.

 „Die vom Rat und vom Europäischen Parlament in diesen Tagen eingeschlagene Richtung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness und Transparenz bei der Gestaltung von Geschäftsbeziehungen,“ betont Kraus-Winkler. „Im Online-Hotelbuchungsmarkt kontrolliert eine Plattform zwei Drittel des Marktes und gemeinsam mit zwei anderen Akteuren über 90%. Diese Dominanz hat zu marktverzerrenden Praktiken geführt, die mit der derzeitigen Verordnung zu Recht angegangen werden.“ 

Verordnung wäre ein Schritt nach vorn

Die Branchenvertreterin hofft nun auf einen Kompromiss in den noch offenen Punkten und auf den baldigen Erlass der Verordnung, die die heimische Hotellerie in ihren Beziehungen zu den oft dominanten Online-Plattformen stärken soll. Vor allem bedürfe es mehr Klarheit und Transparenz über die Anwendbarkeit der Verordnung sowie bei der Vermarktung über weitere Vertriebskanäle, so Kraus-Winkler. Zudem sei mehr Objektivität und eine faire Behandlung bei Beschwerden wünschenswert, so die WKÖ-Hotellerie-Sprecherin.

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