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Meinl redimensioniert

21.10.2010

Das neue Konzept von Meinl am Graben: weniger Luxustempel, mehr Wohlfühlatmosphäre auf hohem kulinarischem Niveau. Wenn ein hochdekorierter Haubenkoch seinen Gourmettempel verlässt, brodelt die Gerüchteküche.

Meinl-am-Graben-Geschäftsführer Udo Kaubek und sein neuer Küchenchef Metin Yurtseven

 So geschehen beim Restaurant Meinl am Graben, wo sich 3-Hauben-Koch Joachim Gradwohl in Richtung Shangri-La-Hotel verabschiedet und damit in den Medien diverse Spekulationen ausgelöst hat. Anlass genug für Mag. Udo Kaubek und Herbert Vlasaty, das Geschäftsführungsteam von Meinl am Graben, im Rahmen einer Presseveranstaltung, das „Post-Gradwohl-Konzept“ des Restaurants vorzustellen.

„Genuss kombiniert mit einer großen Portion Sich-Wohlfühlen und einer Prise Bodenständigkeit stehen im Mittelpunkt des neuen Restaurantkonzepts“, ist Geschäftsführer Mag. Udo Kaubek stolz auf „sein“ neues, räumlich etwas kleiner dimensioniertes Lokal, das im Zusammenspiel von großzügigen Bar-und orangefarbenen Polstermöbeln mit entspannender Wohnzimmeratmosphäre aufwartet.

Die kulinarische Verantwortung trägt nunmehr Küchenchef Metin Yurtseven, ein Steirer mit türkischen Wurzeln, der auf Empfehlung Gradwohls seinen Weg an den Wiener Graben gefunden hat. Auf der Speisekarte finden sich Klassiker der gehobenen Restaurantküche neben traditionellen Wiener Gerichten in neuer, kreativer Umsetzung wie der „Gekochte Tafelspitz mit Trüffelkruste“ oder der „Seesaibling mit Blunzengröstl“. Ein besonderes Highlight der Speisekarte ist der Braten vom Rotisserie-Wagen, der direkt am Tisch angerichtet wird. Zum kulinarischen Abschluss wird neben eine Vielzahl an Köstlichkeiten aus der hauseigenen Patisserie angeboten.

Insgesamt präsentiert sich ­Meinls Restaurant am Graben offener denn je: Vom ausgedehnten Frühstück über einen schnellen Business-Lunch, einen Cocktail an der Bar oder einem gepflegten Dinner bis hin zu Wiener Kaffee- und Teespezialitäten oder einfach einem Glas Wein mit kleinem Snack an der Theke reicht das Angebot für die Gäste.
Das Besondere am Meinl am Graben: Einerseits bedient sich der Küchenchef nun noch stärker der Produkte des Hauses Meinl am Graben.

Umgekehrt können die Gäste viele der Spezialitäten aus dem Restaurant oder die hierfür notwendigen Zutaten im angeschlossenen Feinkostgeschäft für den Genuss zu Hause erwerben. „In Summe bieten der Julius Meinl am Graben gemeinsam mit Meinls Restaurant am Graben eine stimmige, zeitgemäße Symbiose aus gehobener Küche und Wiener Gastfreundschaft in einem einzigartigen Ambiente“, ist Herbert Vlasaty, Geschäftsführer Julius Meinl am Graben, überzeugt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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