Direkt zum Inhalt

Meldeschein Ade - Tirol ist beim elektronischen Gästeblatt führend

11.03.2005

112 Tiroler Gemeinden sind dafür technisch gerüstet. 2.351 Tiroler Beherbergungsbetriebe wickeln den Meldeschein auf elektronischer Basis ab.

„Der Tiroler Tourismus nimmt nicht nur bei den Nächtigungen und der Qualität, sondern nunmehr auch bei der Anwendung des elektronischen Gästeblattes eine Vorreiterrolle ein“, erklärte kürzlich der Tiroler Tourismusreferent Landeshauptmann Herwig van Staa. Mittlerweile wurden bereits in 112 Gemeinden die technischen Voraussetzungen hiefür geschaffen, bereits 2.351 Beherbergungsbetriebe wickeln den Meldeschein auf EDV-Basis ab. Im Jahr 2004 wurden schon 6.717.917 Nächtigungen nach modernstem Standard verwaltet.

„Der klassische Meldeschein gehört somit immer mehr der Vergangenheit an. Unsere Touristiker setzen auch bei den Gästemeldungen auf modernste Technologien“, registriert Tourismusreferent van Staa auch bei mittleren und kleineren Vermietern eine zunehmende Bereitschaft zum Einsatz einer gezielten EDV-Nutzung im Betrieb. Effizient sei dieses Szenario durch eine offensive Koordinationstätigkeit der Tourismusabteilung geworden. Der dortige Projektleiter Anton Habicher hat in Abstimmung mit sämtlichen EDV-Anbietern eine gemeinsame XML-Schnittstelle entwickelt, die den reibungslosen Datentransfer zwischen allen elektronischen Systemen ermöglicht.

Zeit, Personal und Kosten sparen

„Die EDV-mäßige Erfassung und Verwaltung der Meldedaten ist nicht nur für den anwendenden Betrieb eine Erleichterung, sondern die Daten sind auch als wichtiges Planungsinstrument von Interesse“, erinnert van Staa an die vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten. Neben der absoluten Zahl von Übernachtungsgästen können Erkenntnisse über den Auslastungsgrad der Betriebe, durchschnittliche Aufenthaltsdauer, Herkunftsstruktur der Gäste oder etwa die Gästeverteilung gewonnen werden. Diese Daten fließen wiederum in die strategische Planungstätigkeit der Tourismusverbände ein.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat das Ergebnis einer aktuellen Evaluierung des Umsetzungsstandes zum elektronischen Gästeblatt vorgestellt und dabei besonders auf die deutlichen Rationalisierungseffekte (Zeitersparnis, Personalentlastung, Kostenersparnis etc.) hingewiesen. Eine Umfrage unter den anwendenden Gemeinden legte eine außerordentliche Zufriedenheit mit der Handhabung des e-Gästeblattes offen. Bei der Einführung in Österreich zeigt sich ein starkes Ost/West-Gefälle. Die tourismusintensiven Regionen in Westösterreich sind deutlich innovativer, mehr als die Hälfe aller Nutzer-Gemeinden sind in Tirol zu finden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Richtig guten Kaffee in Ihrem Betrieb anbieten, ist gar nicht so schwierig. 7 Punkte, die man beim Einkauf und Zubereitung beachten sollte.
Gastronomie
04.03.2021

Welche Parameter entscheiden über guten Kaffee in der Gastronomie? Ausgehend von den Grundkomponenten – Mischung, Mahlung, Maschine und Mensch –, gibt es sieben Punkte, die zu einer Top- ...

Wiener Gastronomen, die keinen eigenen Gastgarten haben, sollen Flächen in öffentlichen Schanigärten bekommen.
Gastronomie
03.03.2021

Das Angebot richtet sich an jene Gastronomen, die über keinen eigenen Gastgarten verfügen. Linz prüft nun die Adaptierung des "Wiener Modells".

v. li.: Cafetier Berndt Querfeld und "Soul Kitchen" Chefin Farangis Firoozian, NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter.
Gastronomie
03.03.2021

Neos und SPÖ fordern Klarheit bei Geschäftsraummieten und Wirtschafshilfen.

Das Flemings Mayfair zählt zu den ältesten Hotels der britischen Hauptstadt. Das Haus stammt aus dem Jahr 1851 und ist eines der wenigen noch in Privatbesitz befindlichen Hotels Londons.
Hotellerie
03.03.2021

3000 Mahlzeiten gespendet: Das Flemings Mayfair kocht für Londons Obdachlose.

Aller Voraussicht nach dürfen Betriebe ihren Schanigarten öffnen - rund um Ostern. In Vorarlberg kommen die Lockerungen früher, und in größerem Umfang.
Gastronomie
02.03.2021

In rund vier Wochen sollen Schanigärten in ganz Österreich öffnen dürfen. Die Vorarlberger dürfen sich ab dem 15. März über größere Lockerungen freuen.

Werbung