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Michael Thurner verlässt 2007 die ÖWM

26.01.2006

Mag. MBA Michael Thurner, seit 2002 Geschäftsführer der Österreichischen Weinmarketinggesellschaft (ÖWM), wird seinen mit Jahresende auslaufenden Vertrag auf eigenen Wunsch hin nicht verlängern. Die Weinwirtschaft blickt auf eine positive Zusammenarbeit zurück und wünscht sich Kontinuität für die Nachfolge.

Der österreichische Wein konnte in den letzten Jahren seine Position am nationalen und internationalen Weinmarkt deutlich ausbauen. Österreich wird weltweit als eines der innovativsten und modernsten Weinländer gesehen. „Michael Thurner hat gemeinsam mit seinem Team in der ÖWM zum Weinwunder Österreich viel beigetragen. Seine Entscheidung, den laufenden Vertrag per Jahresende 2006 auslaufen zu lassen, bedauere ich sehr. Es bleibt aber genügend Zeit, einen geeigneten Nachfolger zu suchen um Kontinuität zu gewährleisten“, erklärt Josef Pleil, Vorsitzender des ÖWM-Aufsichtsrates sowie Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes.

Auch der Weinhandel lobt die Arbeit des Geschäftsführers: „Unter der Führung von Michael Thurner konnten Österreichs Weinexporte mehr als verdoppelt werden. Thurner war mit der ÖWM nicht nur in Kernmärkten erfolgreich, auch in Hoffnungsmärkten wie Asien und Osteuropa wurde für unsere Winzer und Weinhändler das Fundament für zukünftige Exporterfolge geschaffen. Schade, dass er uns per Jahresende verlässt, wir waren mit seiner Arbeit sehr zufrieden“, kommentiert Alfred Fischer, Gremialvorsteher des österreichischen Weinhandels in der Wirtschaftskammer Österreich, den Beschluss des Marketingexperten.

„Die Entscheidung meinen Vertrag nicht mehr zu verlängern, fiel mir sehr schwer. Nach acht spannenden Jahren in der ÖWM, davon fünf als Geschäftsführer, will ich mich beruflich neu orientieren. Sollte meine nächste Herausforderung nicht in der Weinbranche liegen, so bleibe ich dem heimischen Wein zumindest als überzeugter Konsument und großer Weinbotschafter erhalten. Doch bis dahin werde ich meinen Vertrag ordnungsgemäß und mit vollem Einsatz für den österreichischen Wein erfüllen, der aktuelle Jahrgang wird mir dabei viel Freude machen!“ kommentiert Michael Thurner mit einem weinenden und einem lachendem Auge seine Entscheidung und hält seine berufliche Zukunft offen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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