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Karl Wester, Abteilungsleiter Einkauf und Produktionsentwicklung, in der Javarei.

Mit Geschmacksversprechen

28.09.2016

Transgourmet Österreich röstet im steirischen Bruck an der Mur täglich handwerklich-frischen Kaffee speziell für die Gastronomie. Wir haben die Javarei besucht und beim Rösten zugesehen.
 

In Bruck wird noch auf die gute alte Handwerkskunst gesetzt. Seit 2012 ist die neue, moderne Rösterei in Betrieb. Schon seit den 1960er-Jahren wird an dieser Adresse Kaffee geröstet, vormals Wamax Kaffee, später Nussbaumer Kaffee, heute Java und Jabana exklusiv für Transgourmet. 250 Tonnen Rohkaffee, das entspricht rund 210.000 Packungen, werden jährlich an den Gastronomen gebracht. 

Schonend langsam

Geröstet wird im schonenden Langzeitröstverfahren, je nach Mischung (Blend) zwölf bis 15 Minuten und mehr. Dieses Verfahren ist auch der Unterschied zum Industrierösten, das in kürzerer Zeit mit höheren Temperaturen über die Bühne geht. Geröstet wird mit traditioneller Trommelröstung. Der Zeitverlust macht sich jedoch durch einen Geschmacksvorteil bezahlt.
Das Geschmacksversprechen beim Java-Kaffee besteht vorrangig in der Röstkunst. Karl Wester, erfahrener Produktentwickler in der Javarei, erklärt: „Die Kunst ist es, aus verschiedenen Produkten ein gleichschmeckendes Produkt zu machen. Kaffee ist ein Naturprodukt, das abhängig von der Witterung jedes Jahr anders schmeckt. Auch der Klimawandel, Ernteausfälle oder Lieferengpässe können eine Rolle spielen. Nur der erfahrene Kaffeeröster und der Sommelier wissen, wie sich die verschiedenen Kaffeesorten und Komponenten in einer Blend geschmacklich zusammensetzen und wie diese gegebenenfalls substituiert werden können.“ 
Für Gastronomen wichtig ist auch das Gesamtpackage, das Transgourmet bietet: 
• Beste Kaffeemischungen am Puls der Zeit. So macht heute die Bio- und Fairtrade-Schiene fast ein Drittel des Umsatzes aus.
• ein österreichisches Produkt.
• Zertifizierte Baristi unterstützen den Gastronomiepartner mit Fachwissen und Qualitätschecks.
• regelmäßige Schulungen für Gastronomen.
• inklusive Maschinenlösung bzw. -finanzierung.
• Wartungsverträge mit Rundum-Sorglos-Garantie.
• flexibler Lieferservice über Trans-
 gourmet, die C&C-Märkte, Paket-
   versand auch in kleinen Mengen mit
  Frische­garantie. 
• unterstützende Produkte wie Ge-       
   schirr und verkaufsfördernde Artikel.
• maßgeschneidertes Package für jeden einzelnen Kunden mit einem daraus resultierenden maßgeschneiderten Preissystem.

Der Kaffee der Javarei kommt aus fast allen bekannten Anbaugebieten der Kaffeewelt wie Mittel- und Zen-
tralamerika, Äthiopien, Kenia und Tansania sowie aus Indien, Java (sic!) und Sumatra. Auch Fair-Trade-Bio-Kaffee kommt in den Trommelröster. Verarbeitet werden die Bohnen zur Premium-Marke „Java“ mit den Sorten Classica, Tempramenta und Natura und der zweiten Marke „Jabana“, bei der unter anderem auch Frühstückskaffee angeboten wird. 
Die Javarei richtet den Fokus ausschließlich auf die Gastronomie und produziert nicht für den Einzelhandel. Lohnröstungen namhafter Unternehmen sind jedoch sehr wohl im Programm. 
Die aktuellen Trends sieht man in der Javarei nach wie vor im Bio- und Direct-Fair-Bereich, im Cold-Brew-Segment (kalte Kaffeerezepte wurden im eigenen Genuss-Booklet verarbeitet) und im Filterkaffee.

Autor/in:
Martin Kienreich
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