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Eines der Legenden-Zimmer ist dem Arbeiterdichter Alfons Petzold („Das rauhe Leben“) gewidmet, der ab 1920 in Kitzbühel lebte.

Mit Legenden im Zimmer wohnen

05.03.2015

Das Sporthotel Reisch hat seine Zimmer erneuert. Jedes ist einer Kitzbüheler Legende gewidmet

Die Theater- und Filmschauspielerin Jane Tilden (Theater-  und Filmschauspielerin) nannte Kitzbühel ihre zweite Heimat.
Kitzbühels berühmtestem Sohn, Skilegende und Schauspieler  Toni Sailer, ist im Sporthotel Reisch ein Legendenzimmer gewidmet.

Wir erzählen die Geschichte von berühmten Persönlichkeiten, die Kitzbühel in den letzten Jahrhunderten geprägt haben“, beschreibt Mayr-Reisch das kürzlich erfolgte Umbaukonzept. „Uns ist mit der Renovierung der beiden Stockwerke etwas ganz Besonderes gelungen. Die Gäste haben die Möglichkeit, den vollen Komfort und Luxus zu genießen und finden sich gleichzeitig in der Geschichte von Kitzbühel und deren bekannten Persönlichkeiten wieder“, so der Geschäftsführer des Sporthotels Reisch weiter.
Das Erlebnis und Gefühl in einem Zimmer mit Legenden zu wohnen, habe man mittels einer Mischung aus hochwertigen Panoramabildern, Kurzdokumentationen, Porträts und vor allem spezieller Farbelemente zu erreichen versucht. Die Gäste des Vier-Sterne-Hotels haben die Möglichkeit aus insgesamt achtzehn unterschiedlich gestalteten Legenden-Zimmern zu wählen. Will man in Kitzbühels (Sport-)Geschichte eintauchen, kommt man an Toni Sailer nicht vorbei. Demnach ist eines der Zimmer dem Sportler des Jahrhunderts gewidmet.

Kitzbüheler Wunderteam
Mit Skirennläufer Christian Pravda prägt ein weiteres Mitglied des „Kitzbüheler Wunderteams“ (Toni Sailer, Ernst Hinterseer, Anderl Molterer, Fritz Huber und Hias Leitner) eines der achtzehn Legendenzimmer im Sporthotel Reisch. Für „Unikat-Zimmer“ sorgen auch Namen wie der des Malers und Architekten Alfons Walde (1927 Projektierung und Ausführung der Berg- und Talstation der Hahnenkammbahn), Burgtheater-Schauspielerin Jane Tilden (Kitzbühel galt als ihre zweite Heimat), Skisprung-Pionierin Paula Reichsgräfin von Lamberg (Die „fliegende Gräfin“ erzielte 1908 auf der Schattbergschanze in Kitzbühel mit langem Rock die damals aufsehenerregende Sprungweite von 24 Metern) oder Peter Aufschnaiter (Forscher und Pionier in Nepal). Eine weiteres Legendenzimmer ist Sänger Toni Praxmair gewidmet, der als Erfinders des Tiroler Abends gilt. „Heute würde man ihn als Entertainer oder Showmaster bezeichnen. Seine Ideen waren der Zeit voraus und wurden oft belächelt“, erinnert Hotelier Mike Mayr-Reisch an die legendären Tiroler Abende im Café Praxmair.

Anfänge des Skisports
Mit den neuen 30 Quadratmeter großen und modern ausgestatteten Zimmern erinnert das Sporthotel Reisch aber auch an zwei familiäre Legenden. So brachte Franz Reisch (Hotelier, Bürgermeister und Skipionier) im Januar 1893 das Skifahren aus Norwegen nach Kitzbühel. „Mein Urgroßvater war erster Skifahrer und erster Skilehrer in Kitzbühel und gründete 1912 das Sporthotel Reisch“, erzählt Mike Mayr-Reisch. Als Bürgermeister von Kitzbühel habe Franz Reisch auch großen Anteil am Aufschwung Kitzbühels als Tourismusort und Skidestination gehabt. Sohn Ernst Reisch gründete 1931 den berühmten Kitzbüheler Ski-club. Mike Mayr-Reisch: „Auch mein Großvater half maßgeblich mit, den Tourismusort Kitzbühel aufzubauen.“
Über die Neugestaltung der achtzehn Legendenzimmer sagt Mike Mayr-Reisch stolz: „Uns war es auch sehr wichtig, dass die über 100-jährige Tradition unseres Hauses in diesen Zimmern bestehen bleibt. Durch schlichte, klare Linien und der Nutzung von regionalen Materialen haben wir es geschafft, Tradition mit Modernem zu verbinden.“
Das Sporthotel Reisch verfügt insgesamt über 40 Zimmer, der Großteil davon komplett renoviert, ein Stockwerk soll noch folgen. Rupert Mayr-Reisch, Sohn von Ernst, hat das Sporthotel Reisch ab 1966 mit Gattin Hannelore geführt. Inzwischen ist mit Sohn und Geschäftsführer Mike Mayr-Reisch und Schwester Nina Hipfl-Reisch bereits die vierte Generation am Ruder, mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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