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Mit Qualität gegen die Krise

14.06.2010

café+co: Leichter Aufwind trotz schrumpfendem Markt: Umsatz im erstes Halbjahr 2009/10 liegt über den Erwartungen und die Nachhaltigkeitsinitiative ist erfolgreich angelaufen
 

Die café+co International Holding, der führende Kaffee- und Automaten-Caterer in Österreich, Zentral- und Osteuropa, trotzte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 (per 30.3.2010) erneut der Krise: Obwohl der Markt für Kaffee am Arbeitsplatz durch den Rückgang der Beschäftigung, insbesondere in Produktionsbetrieben, europaweit nach 15 Prozent im Vorjahr um weitere fünf Prozent geschrumpftist, verzeichnete café+co einen Rekordzuwachs von mehr als 2.500 Neukunden.

 

Denn statt selbst teure Espressomaschinen zu kaufen, steigen immer mehr Unternehmen auf café+co-Geräte um. Mag. Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co erklärt dazu: „Die Installation einer café+co-Heißgetränke-Bar ist kostenlos, bezahlt wird lediglich der Kaffeeverbrauch. Die Anschaffungskosten übernehmen wir. So helfen wir unseren Kunden, Investitionskosten zu sparen. Darüber hinaus beobachten wir vor allem im gehobenen Büro-Segment einen Trend weg von der Filtermaschine, hin zu frisch gemahlener Kaffeeauswahl auf Knopfdruck.“ Auch die laufende Verbesserung der Produktqualität im Zuge einer konsequenten Qualitäts- und Innovationsstrategie überzeugt immer mehr Kunden.

 

Der Halbjahresumsatz von café+co liegt folglich mit 66 Mio Euro über den Erwartungen, und geringfügig über dem ersten Halbjahr des Vorjahres (65 Mio Euro). „Jedenfalls stimmt die Entwicklung der letzten Wochen vorsichtig optimistisch. Ein zusätzlicher Markteinbruch ist nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten - seit Beginn der Krise hatten wir immerhin ein Markt-Minus von rund 20 Prozent zu verkraften.“, so café+co-Chef Steger. Für das Gesamtgeschäftsjahr 2009/10 (per 30.9.2010) rechnet café+co abhängig von der Kursentwicklung der osteuropäischen Währungen mit einer leichten Umsatzsteigerung auf rund 130 Mio Euro (Vorjahr rund 126 Mio. Euro).

 

Nachhaltiger Kaffee für Menschen und Umwelt

 

Neben der bestehenden Lizenzvereinbarung mit Fair-Trade schloss café+co auch eine Kooperationsvereinbarung mit der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance: Der Rohkaffee wird von Kaffeefarmen bezogen, die ein Zertifikat der Rainforest Alliance als nachhaltig erzeugende Betriebe auszeichnet. Das Kontrollsystem, das zur Erfüllung der Zertifizierungskriterien einzurichten ist, wirkt auch als Qualitäts-Sicherungs-System auf den Plantagen. Damit verfügt café+co über eine durchgängige Qualitätssicherungs-Kette vom Kaffeestrauch bis zur Tasse bzw. zum Becher.

 

Nach den erfolgreich abgeschlossenen Markttests im Frühjahr 2010 wird nun die schrittweise Umstellung der Espressomaschinen und Automaten in Angriff genommen: Bis Ende 2012 sollen nahezu 100 Prozent der an den café+co-Geräten in Österreich konsumierten Kaffeeportionen aus nachhaltigem Anbau stammen. Steger: „Wir sind einer der größten Kaffeeabnehmer Österreichs und tragen daher Verantwortung dafür, wie der Kaffee produziert wird, den unsere Kunden genießen.“

 

Kaffee ist – nach Erdöl – das zweitwichtigste Handelsgut der Welt. Auf rund 12 Millionen Hektar – einer Fläche, eineinhalb mal so groß wie Österreich – wird Kaffee angebaut, weltweit leben mehr als 100 Millionen Menschen von der Produktion und Verarbeitung der schwarzen Bohnen. Für viele der tropischen Hersteller-Länder ist Kaffee ein Rückgrat ihrer Landwirtschaft und Haupt-Exportgut. „Kaffee wird häufig in ökologisch sensiblen Regenwald-Regionen angebaut. Nachhaltigkeitsstandards helfen hier doppelt: der Umwelt und den Menschen.“, erläutert Steger die große Bedeutung nachhaltig ausgerichteter Kaffeeproduktion.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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