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Mündlich genügt endgültig

23.07.2014

Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung besagt, dass die Konsumenten ab 13. Dezember 2014 auch bei unverpackten Lebensmitteln über allergene Inhaltsstoffe informiert werden müssen.

Seit wenigen Tagen liegen die nationalen Vorschriften über Art und Weise der Informationsweitergabe der EU-Lebensmittelinformationsverordnung vor. Und diese bringen in einem ganz wesentlichen Punkt eine Vereinfachung für die Gastronomen: Während die EU nur die schriftliche Informationsweitergabe vorsieht, wird es in Österreich auch die Möglichkeit einer mündlichen Information der Gäste „durch geschulte Personen“ geben. Die explizite Hervorhebung der mündlichen Weitergabe in der Verordnung des Gesundheitsministe-
riums ist ein Erfolg der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie, die dies in den Verhandlungen immer wieder gefordert haben.
Einer der wichtigsten Punkte ist jetzt die Schulung der Mitarbeiter: Laut Verordnung hat die mündliche Weitergabe durch geschulte Personen zu erfolgen. Diese Schulung ist mindestens alle drei Jahre zu wiederholen, der Nachweis über die Schulung zu dokumentieren. Der Nachweis der ersten Schulung hat ein Jahr nach Inkrafttreten der Verordnung zu erfolgen. Damit ist ein durchaus praktikabler Weg für die Gastronomen gefunden worden.     wkö/tav

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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