Direkt zum Inhalt

Nachhaltiger Einsatz für Umwelt und Menschen

12.02.2008

Die Naturfreunde Internationale (NFI), der Dachverband aller Naturfreunde-Organisationen und respect, Institut für integrativen Tourismus und Entwicklung, stellen ihren gemeinsam erstellten Nachhaltigkeitsbericht 2007 vor. Für beide Organisationen steht Nachhaltigkeit im Zentrum aller Aktivitäten.

Der aktuelle Bericht zeigt, wie soziale und ökologische Prinzipien in die interne wie externe Organisationstätigkeit integriert sind und gemanagt werden, analysiert aber auch kritisch, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Der Report ist in doppelter Hinsicht ein Novum: Es ist der erste Nachhaltigkeitsbericht im Umwelt-NGO-Bereich und gleichzeitig der Erste, den zwei Organisationen gemeinsam verfassen. Da NGOs oft in einem Dilemma stecken - zwischen ihren Intentionen, den vorhandenen Ressourcen und der Praxis - kann der Nachhaltigkeitsreport wertvolle Impulse auch für andere NGOs liefern. Der Nachhaltigkeitsreport wendet sich außerdem an externe Bezugsgruppen und Partnerorganisationen sowie an die eigenen Mitglieder.

Warum ein Nachhaltigkeitsbericht?

Dr. Christian Baumgartner, Generalsekretär der Naturfreunde Internationale und Dr. Margit Leuthold, Geschäftsführerin respect: "Wir wollen nicht nur Nachhaltigkeit zum Thema machen und sie einfordern, sondern auch einen kritischen Blick auf die eigene Nachhaltigkeitsperformance werfen. Dazu ist ein Nachhaltigkeitsbericht ein entscheidender Schritt, der unseren
aktuellen Status aufzeigt und wertvolle Inputs für unsere Weiterentwicklung liefert". "Wir hoffen außerdem", so Baumgartner ergänzend, "damit auch anderen NGOs Anregungen geben zu können, wie sie ihre eigene Nachhaltigkeit durchleuchten und was sie eventuell verbessern können. Gerade für NGOs ist es oft schwierig, z.B im Bereich Work-Life-Balance, die Intentionen und die Arbeitsrealität zu verbinden." Für Baumgartner war es außerdem konsequent und sinnvoll, einen gemeinsamen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, denn Übereinstimmungen zwischen den Organisationen gibt es nicht nur bei den Werten, sondern auch durch Bürogemeinschaft und durch gemeinsame Projekte.

Global Reporting Initiative

Der Nachhaltigkeitsbericht wurde nach den relevanten Global Reporting Initiative (GRI) Kriterien erstellt. Es ist außerdem klar ersichtlich, wo die beiden Organisationen gemeinsame Wege gehen und wo es sich um getrennte Projekte und Aktivitäten handelt. Während der Fokus bei der NFI auf globaler & EU-Ebene - vor allem im Bereich grenzüberschreitender Umweltpolitik und in der sozial- und umweltverträglichen Tourismus- und Nachhaltigkeits-Politik liegt - beschäftigt sich respect hauptsächlich mit dem Thema des "verantwortungsvollen fairen Tourismus und Reisens" in die so genannten Entwicklungsländer. Margit Leuthold abschließend: "Es ist unser erster Nachhaltigkeitsbericht, aber es wird nicht der Letzte sein. Unser Ziel ist es, 2010 den nächsten zu erstellen und zu überprüfen, wo wir dann stehen und wo wir uns, wenn notwendig, noch verbessern können."

Den Nachhaltigkeitsbericht finden Sie online als download unter www.nfi.at/nachhaltigkeitsbericht bzw. auf der Website www.respect.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Didi Tunkel ist neue Tourismus-Chef im Burgenland.
Gastronomie
25.02.2021

Mitten in der Pandemie übernahm Didi Tunkel den Posten als Geschäftsführer von Burgenland-Tourismus. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Einige Dinge wurden in Bewegung gesetzt.

Fangnetz: Welche Unterstützungen gibt es? Wir haben alle Hilfen zusammengefasst.
Gastronomie
25.02.2021

Wir haben alle Details zu aktuellen Hilfen und Unterstützungen zusammengefasst. Neu: Steuerstundungen wurden verlängert.

Tourismus
18.02.2021

Der Wintertourismus macht einen Anteil von elf Prozent des gesamten italienischen Fremdenverkehrs aus. Allein Südtirol rechnet mit fehlenden Einnahmen in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro.

Zurück in die  kulinarische ­Zukunft: Die Alpine Küche bietet Touristikern und Gastronomen Geschäftschancen.
Gastronomie
15.01.2021

Die Alpine Küche ist auf dem Vormarsch. Traditionell und doch fortschrittlich. Als Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft und als touristischer Hoffnungsträger. Lokale Produzenten arbeiten ...

Tourismus
02.12.2020

Ohne die ausländischen Gäste ist eine Skisaison fast nicht vorstellbar. 

Werbung