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Nachhaltigkeit siegt

27.08.2008

Der Hospitality Innovation Award 2008 ging an Studiosus Reisen. Das Familienunternehmen mit Verantwortungsbewusstsein bietet seit 1954 Studienreisen an und bekam den Award für seine bedeutenden Leistungen, die die Hotelbranche nachhaltig beeinflusst haben

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziale Verantwortung sind für Peter-Mario Kubsch nicht nur Schlagworte, sondern Unternehmens-grundsätze. Dafür wird der Geschäftsführer von Studiosus Reisen mit dem "Hospitality Innovation Award 2008" ausgezeichnet. Mit dem am 8. Oktober im Rahmen des hotelforum-Galaabends verliehenen Award wird, so Initiator Michael Widmann, Geschäftsführer PKF hotelexperts Wien, "eine herausragende Persönlichkeit ausgezeichnet, die die internationale Hotelbranche durch bedeutende Leistungen nachhaltig beeinflusst hat". Nach dem im letzten Jahr geehrten Carlo Petrini, Gründer und Präsident der Slow Food Bewegung, ist Kubsch der zweite Preisträger.

"Nachhaltige" Reisefreude

Peter Mario Kubsch überzeugte die Jury vor allem durch das konsequente Festhalten an Unternehmensgrundsätzen, die durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein geprägt sind - sowohl gegenüber Kunden und Mitarbeitern, als auch gegenüber fremden Kulturen und der Umwelt. "Wir von Studiosus wollen zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beitragen und damit Vorbehalte, Vorurteile und Ablehnung gegenüber allem Fremden abbauen", betont Kubsch. "Uns war es von Anfang an wichtig, dass alle Angebote von sozialer Verantwortung geprägt und ökologisch vertretbar sind". Peter-Mario Kubsch übernahm das Familienunternehmen 1992 von seinem Vater, dem Firmengründer Werner Kubsch. "Nachhaltigkeit ist in jeglicher Hinsicht ein wichtiges Thema - gerade in der Reisebranche spielt sie eine herausragende Rolle", erklärt er weiter. Und das ist beim Marktführer im Bereich Studienreisen keinesfalls nur eine Phrase: der schonende Umgang mit Energie und Rohstoffen steht in dem 1954 gegründeten Unternehmen ganz oben auf der Prioritätenliste. Um den kaum vermeidbaren Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen auszugleichen, werden unter anderem Umwelt-Projekte in den Gastgeberländern gefördert und eigene Projekte initiiert, wie etwa das Klimaschutzprojekt der Studiosus Foundation e.V. in Indien. Und auch im sozialen Bereich ist Peter-Mario Kubsch mit seinem Unternehmen nicht untätig. Mehrmals im Jahr veranstaltet Studiosus beispielsweise unter dem Motto "Dialog der Kulturen" die "Foren der Bereisten" in den Gastgeberländern. Mit dem Tourismus verbundene Probleme sollen so aufgedeckt und gelindert werden.

Hotels in die Verantwortung nehmen

Was Hotels tun können, um ihrerseits einen Beitrag zum nachhaltigen Reisen zu leisten, vermittelt Studiosus seit 1997 in Hotelökologie-Seminare in ausgewählten Ländern und Regionen. Die Hotels sollen für Fragen des Umweltschutzes sensibilisiert werden und Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Energie- und Wassereinsparung, regionale Verpflegung und Abfallvermeidung aufgezeigt bekommen. "Wirtschaftlichkeit und Verantwortungsbewusstsein sind durchaus miteinander vereinbar", so Michael Widmann, "der Erfolg von Studiosus spricht für sich." Tatsächlich hat sich Studiosus Reisen seit der Gründung vor 54 Jahren zu einem Unternehmen mit 270 Mitarbeitern und 650 Reiseleitern entwickelt, das knapp 1.000 Reiserouten in über 100 Ländern anbietet.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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