Direkt zum Inhalt

Netzwerk für einen wanderbaren Tiroler Bergsommer

06.07.2005

Rund 100 Berg- und Bergwanderführer, Natur- und Landschaftsführer sowie Fremdenführer aus ganz Tirol begaben sich vergangenes Wochenende auf eine virtuelle Entdeckungsreise auf den Schwingen des Adler(wege)s, um die Themenvielfalt entlang des neuen Tiroler Hauptwanderweg kennen zu lernen und zu verinnerlichen.

Die Streckenführung des Adlerweg ist ausgearbeitet, die Beschilderung größtenteils erfolgt und einen ausführlichen Wanderführer gibt es ebenfalls. Der Eröffnungsevent im Kramsacher Höfemuseum mit internationalen Reiseveranstaltern und Reisejournalisten hat bereits große Resonanz ausgelöst - nun gilt es, die "Software" rund um den Adlerweg weiterzuentwickeln. "Der Adlerweg soll der beste Weitwanderweg der Alpen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es der Mitarbeit aller touristischen Leistungsträger. Den Berg-, Bergwander-, Natur- und Landschaftsführern sowie den Fremdenführern kommt eine entscheidende Rolle zu, denn sie sind zentrale Vermittler von Urlaubserlebnissen in Tirol, die beim Gast einen hohen Erinnerungswert hinterlassen" betont Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung.

Deshalb lud die Tirol Werbung am vergangenen Wochenende rund 100 Berg- und Bergwanderführer, Natur- und Landschaftsführer sowie Fremdenführer aus ganz Tirol, aber auch Experten der Sport- und Umweltabteilung der Landesregierung, der Landesforstdirektion, der Landwirtschaftskammer und Vereine in den Grillhof in Vill. Ziel des eintägigen Seminars war, die Tiroler Partner über das Projekt Adlerweg zu informieren, sie für die Themenvielfalt entlang des neuen Wanderweges zu sensibilisieren und sie zu motivieren, den Adlerweg aktiv mitzugestalten. Dadurch sollen einerseits die Highlights der einzelnen Regionen noch besser inhaltlich herausgearbeitet und andererseits ein noch stärkeres Bewusstsein für die authentischen Tiroler Erfolgswerte geschaffen werden, um dem Gast schlussendlich ein unvergessliches Wanderurlaubserlebnis im Herz der Alpen zu bereiten.

Der thematische Bogen des Seminars reichte von der Erlebnisinszenierung über die Gebiete Landwirtschaft, Kultur, Wald und Natur am Adlerweg bis hin zum "Birdwatching", moderiert wurde der Workshop von Walter Zörer, dem Leiter der Bergsteigerschule des Österreichischen Alpenvereins.

"Ich freue mich, dass so viele Tiroler Führer am Seminar teilgenommen haben. Dies zeugt vom großen Interesse, den Adlerweg gemeinsam weiterzuentwickeln und als absolutes Top-Produkt für den Tiroler Bergsommer zu etablieren. Schlussendlich sollen die Schwingen des Adlers langfristig alle Regionen unseres Landes erfassen und so neue Maßstäbe in bestehendem Wanderangebot setzen." so Josef Margreiter.

Infos: www.tirol.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Die Sperrstunde fällt in Österreichs Gastro im Juli. Fragen bleiben trotzdem offen.
Gastronomie
09.06.2021

Mit Juli soll die Covid-bedingte vorverlegte Sperrstunde fallen. Demnach könnte auch die Nachtgastronomie aufsperren. Eigentlich. Denn ohne der Möglichkeit zu Tanzen und an der Bar zu sitzen wird ...

Gastronomie
02.06.2021

Die Tischreservierungen in der Gastronomie nehmen in Zeiten der Pandemie zu. Doch was tun, wenn die Gäste dann doch nicht kommen?

v. l. o.: Johanna Werner, Andreas Senn, Uwe Machreich und Laurent Jell.
Gastronomie
02.06.2021

Wir haben nachgefragt bei: Johanna Werner, Andreas Senn, Uwe Machreich und Laurent Jell.

Der Trend zum Wandern geht in die Masse, neuerdings flanieren Urlauber auch gerne in den Berne.
Tourismus
02.06.2021

Seit einigen Jahren erlebt Wanderurlaub einen stetigen Aufschwung. Die Pandemie hat den Outdoor-Boom noch weiter verstärkt. Neue touristische Produkte tragen dem Rechnung.

Gastronomie
01.06.2021

Serie "Local Heroes": Seit 2020 züchtet Andreas Eibl in einem ehemaligen Kuhstall Shiitake-Pilze. Mit seinen Flachgauer Biopilzen sorgt der 33-jährige Salzburger für frische, regionale ...

Werbung