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Durch das amtlich belegte Verbot der Ratenparität können Hotel wieder frei über ihr Zimmerpreise bei Buchungsportalen entscheiden.

Neue Fainess im Hotelvertrieb

08.01.2014

Wien. Nach Deutschland wird es jetzt auch in Österreich ein Verbot der Ratenparität schlagend. Aufgrund einer ÖHV-Initiative und dem damit verbundenen Spruch des Bundeskartellamts haben Buchungsportale keine Möglichkeit mehr auf den günstigsten Preis zu pochen. Somit kann jedes Hotel wieder frei entscheiden, welche Preise es seinen Kunden auf welchem Vertriebskanal anbietet.

Mit der Ratenparität bei Online-Buchungsportalen ist es hiermit vorbei. Das Bundeskartellamt hat eindeutig entschieden. Möglich wurde das durch eine ÖHV-Initiative und die internationale Zusammenarbeit der Wettbewerbsbehörden in Österreich, Deutschland und der Schweiz. "Das ist ein historischer Erfolg, der weit über die Branchengrenzen hinaus wirken wird: Vertriebs-Multis werden KMU nie wieder so unter Druck setzen können wie bisher“, erklärt Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Freudenmeldung für Europas Hotellerie
In den AGB der Online-Buchungsportale wurde eine Meistbegünstigungsklausel verankert, gegen die die ÖHV eine Beschwerde bei der Bundeswettbewerbsbehörde eingebracht hat. Nun ist davon auszugehen, dass HRS (und natürlich auch andere Buchungsportale)  für österreichische Hotels die gleichen AGBs anwendet wie für deutsche Betriebe, sprich ohne Ratenparität. Andernfalls wäre es für die Österreichische Hoteliervereinigung nur eine Frage der Zeit, bis eine EU-weite Regelung für alle Unternehmen durchgesetzt wird. „Die Fairness hat im Hotel-Vertrieb Einzug gehalten. Das ist ein Freudentag für Europas Hotellerie. Die ganze Branche kann durchatmen. Jetzt kann jedes Hotel wieder frei entscheiden, welche Preise es seinen Kunden auf welchem Vertriebskanal anbietet.“, so Reisenzahn.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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