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Neue High-Tech Umpackanlage in der Brauerei Zipf unterstreicht Innovationsführerschaft

07.07.2005

Von Robotern „bedient“, zeit- und platzsparend, ist die neue Umpackanlage für 6er-Roller seit einigen Wochen in Betrieb. Diese für Österreich einzigartige Anlage unterstreicht neuerlich die Innovationsstärke des oberösterreichischen Braubetriebes. Die High-Tech Umpackanlage aus Zipf stößt auch international auf enormes Interesse.

Jährlich werden in Zipf rund 170.000 Hektoliter Bier sowie Produkte aus Schwesterbrauereien in 6er-Träger umverpackt. Die neue, hochmoderne Umpackanlage – österreichweit die einzige Anlage dieser Art – erlaubt das einfache und rasche Umpacken der Vollgutware in 6er-Kartons. Neue Verpackungsvarianten der 6er-Träger sind neben den ursprünglichen 6er-Träger-Pinolenkisten die mit Trays beladenen Eurodisplay Paletten und die von ZIPFER entwickelten 6er-Roller.

High-Tech Roboter machen’s möglich

Die innovative, komplexe Umpackanlage wurde mit einer Investitionssumme von rund 3 Mio. Euro mit 3 Umpackvarianten installiert, erklärte heute vor Journalisten in Zipf Dr. Markus L i e b l, Vorstandssprecher der BRAU UNION ÖSTERREICH AG und selbst gelernter Braumeister.

Die drei Umpackvarianten werden in einem Anlagenkomplex von vier Robogrip Packer- und Palettierrobotern gefertigt. Diese Roboter der Firma Krones übernehmen das Entpalettieren und Bepalettieren der Leer- und Vollflaschen. Die zwischengelagerte Vollgutware gelangt in 20er Kisten palettiert zur Anlage. „Der große Vorteil des Zwischenlagerns ist“, erläuterte Zipfer-Braumeister DI Dr. Günther
S e e l e i t n e r, „dass die Flaschen nach der Abfüllung abtrocknen können und auch kleinere Chargen von anderen Produktionsstätten umgepackt werden können.“ Die ausgepackten vollen Flaschen werden dann zweibahnig mit der Aufrichtmaschine der Firma Doku Consult in die offenen 6er-Kartons gepackt.

Die neue Umpackanlage ist platzsparend – sie benötigt nicht mehr als 400 m² und macht damit Raum für mehr Lagerfläche – und wird von zwei Anlagenfahrern und zwei Staplerfahrern bedient.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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