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Profi-Plattform für Spirituosen und Drinks

Neue Plattform für Barprofis

09.11.2018

Es war eine Frage der Zeit angesichts der boomenden Bar-Szene, doch nunmehr hat Wien seinen ersten "Cocktail-Salon": eine Anlaufstelle für Profis und Produzenten zugleich.

„Salon-Löwe“ Daniel Schober
KLEINOD COCKTAIL SALON

Kürnbergergasse 1, 1150 Wien

Nicht alle Wege, aber immerhin sechs Straßen zugleich führen auf den Sparkassen-Platz im 15. Bezirk. Und wenn es nach der „Kleinod“-Crew geht, sollen sich hier auch die Wege von Spirituosenfirmen, Bartendern, Köchen und Konsumenten treffen. „Der größte Vorteil ist, dass es hier kein zeitliches Limit gibt; wir müssen nicht vorm Abend-Service fertig sein“, schildert Daniel Schober den Grund, warum es eigene Räumlichkeiten abseits bestehender Bars für die geplanten Aktivitäten braucht. Schober, der zuletzt in den Bars „krypt“ und „Clandestino“ federführend war, leitet die Plattform, in die sich Spirituosenfirmen für Events ähnlich einem Club „einkaufen“ können.

Mit der Ausstattung – die ehemalige Bar des Clubs „Chaya Fuera“ findet sich hier ebenso wie zwei Kochstellen – sollen Firmen-Incentives ebenso möglich sein wie Produktpräsentationen, Verkostungen mit Kunden oder Außendienst-Schulungen. „Meine Zeit und Erfahrung steht zur Verfügung“, so Schober, der als ein aktuelles Workshop-Thema „Vom Topf ins Glas“ nennt. Die Räume der ehemaligen Billa-Filiale sind riesig, Eismaschinen und Kühlmöglichkeiten stehen ebenso zur Verfügung wie ein Piano, das als Buffet für die Veranstaltungsgäste dient.

Shaken mit Video-Analyse

Als „Cocktailschule“ versteht sich der Salon explizit nicht, für Gruppen sollen aber immer wieder themenspezifische Kurse („eine Spirituosenkategorie und die Drinks dazu“) angeboten werden. Mit den sechs parallelen Mix-Stationen ergeben sich auch andere Möglichkeiten: „Professionelle Bewerbungsvideos für Bartender können wir hier einfach umsetzen“. Auf lange Sicht soll mittels der Video-Ausrüstung im „Cocktail-Salon“ auch eine Analyse der persönlichen Arbeitsweise wie im Sport möglich sein. „Auch als Vorbereitung für Cocktail-Wettbewerbe ist das ein tolle Möglichkeit“, so Daniel Schober.  

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