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Neue Tourismusmesse für Tirol gefordert

12.03.2009

Schon 2010 könnte eine Messe für den Alpentourismus in Innsbruck stattfinden

Der Tiroler Landtagsabgeordneter Hannes Staggl will eine Messe für internationale Tourismuswirtschaft im Alpenraum in Tirol initiieren. Im Landtag brachte der VP-Tourismussprecher dafür bereits einen diesbezüglichen Antrag ein. "Die erste Tourismusmesse für den Alpenraum könnte bereits 2010 in Innsbruck stattfinden. Dort sollte die Messe auf jeden Fall für weitere drei Jahre bleiben, dann ist ein Wechsel auf andere Alpendestinationen angedacht", so Staggl. Ausgehend von der Landesregierung soll nun das erforderliche Networking mit Bund, Nachbarländern und anderen Partnerländern erfolgen, das für den Erfolg einer derartigen Initiative erforderlich ist. Genutzt werden könnten dabei die über die Jahre aufgebauten Kontakte des Landes Tirol im Ausschuss der Regionen, aber auch im Rahmen der Arge Alp.
Für Hannes Staggl ist eine internationale Tourismusmesse die richtige Antwort auf die Zentralisierung der ATCB in Wien. "Diese Tourismusmesse wurde früher immer im Wechsel mit den Bundesländern veranstaltet, jetzt findet sie ausschließlich in Wien statt. Für mich ist das eine vergebene Chance und ein falscher Ansatz: Touristische Produkte und Dienstleistungen lassen sich am besten direkt vor Ort verkaufen und brauchen das regionale Umfeld", erklärt Staggl die Beweggründe für die Schaffung einer eigenen internationalen Tourismusmesse in Tirol.
Der Imster Hotelier kann sich gut vorstellen, neben Tirol, auch Südtirol, Vorarlberg, Salzburg, Bayern und die Schweiz ins Boot zu holen. Die Kosten für die Messe, die mit ca. 500.000 Euro geschätzt werden, sollten von den teilnehmenden Ländern, der Wirtschaftskammer Tirol, Tirol Werbung und den Ausstellern finanziert werden. Eine Konkurrenz für die Gastronomie- und Tourismusfachmesse FAFGA wolle Staggl aber keine schaffen. Als Aussteller kommen Wirte, Hoteliers, Seilbahner, Tourismusverbände, Anbieter von touristischen Attraktionen infrage. Die Zielgruppen, die angesprochen werden sollen, sind Reisebüros und Fluglinien. BE

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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