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Neuer Anlauf für Herbstferien

01.12.2004

Die Oberösterreichischen Gesundheitspartner untermauern ihre Forderung nach einer Einführung von Herbstferien mit einer aktuellen Market-Studie.

Das Thema ist ja nicht wirklich neu und – sammelt man die Aussage diverser Spitzenpolitiker aus den Archiven – auch nicht wirklich umstritten. In fast allen europäischen Ländern (Ausnahme Polen und einige Mittelmeerländer) gibt es Herbstferien.
Auch pädagogisch würde es Sinn machen, das Herbstsemester eine Woche früher begin-nen zu lassen (also acht statt bisher neun Wochen Sommerferien) und Ende Oktober eine Woche Pause einzulegen. Dir. Markus Achleitner, Geschäftsführer der Eurotherme Bad Schallerbach und Sprecher der OÖ Gesundheitspartner, nimmt einen neuen Anlauf und präsentierte eine aktuelle Marketstudie.

Für diese Studie hat das Linzer Market Institut 400 Eltern von schulpflichtigen Kindern in Oberösterreich telefonisch interviewt. Diese unmittelbar Betroffenen wurden nicht pauschal gefragt, ob sie für oder gegen Herbstferien sind, es wurden ihnen vielmehr mehrere Alternativen angeboten.
Wenig verwunderlich ist, dass 84% der Befragten gegen eine zusätzliche Ferienwoche im Herbst ist.
Bei der Frage, ob sie für eine Woche Herbstferien wären, wenn stattdessen die Sommerferien von neun auf acht Wochen verkürzt würden, ergab sich eine Mehrheit von 56% für Herbstferien.
„Wir wollen mit dieser Initiative einen neuen Anlauf unternehmen und die Diskussion versachlichen. Gerade Eltern von mehreren schulpflichtigen Kindern ist mit den langen Wochenenden rund um 26. Oktober und Allerheiligen wenig gedient, wenn hier die verschiedenen Schulen ihre schulautonomen Tage unterschiedlich legen. Auch für den Tourismus im Allgemeinen und die Thermen im Besonderen wären Herbstferien hilfreich“, meinte Achleitner, der in den nächsten Wochen Mitstreiter finden will.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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