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Neuer Dom für Arachon in Horitschon

24.08.2004

Österreichs Nummer 1 der Markenrotweine,. Arachon, hat eine spektakuläre Heimstätte mitten in den Weingärten bekommen.

Im „Blaufränkischland“ wurde der neue Reifekeller für den Arachon unter Anwesenheit der versammelten Wein- und sonstigen Prominenz eröffnet. Dem Architektenteam um Wilhelm Holzbauer ist es gelungen, den Zweckbau zugleich schlicht und spektakulär zu gestalten.
Die Rotweingemeinde hat mit der Arachon-Kellerei ein einprägsames Wahrzeichen erhalten, das sich weithin sichtbar in die Landschaft einfügt.

Seit 1996 findet die Weinbereitung in den Anlagen der „Vereinten Winzer“ statt und ist seither kontinuierlich gestiegen: Wahrscheinlich gibt es keinen zweiten österreichischen Rotwein, der sich einer so großen Beliebtheit und Verbreitung erfreut. Die Referenzliste dieser erfolgreichen Cuvée liest sich fast wie ein Branchenverzeichnis des Weinhandels und der gehobenen Gastronomie.
Wie Manfred Tement, F. X. Pichler und Tibor Szemes zu Freunden wurden, wie daraus der Arachon entstand, was die Philosophie dahinter ist und wie die einzelnen Jahrgänge vinifiziert wurden, ist eine mehr als bemerkenswerte Geschichte .

Mindestens ebenso interessant ist auch die Eigendynamik, mit der sich dieses Projekt kontinuierlich weiterentwickelt hat.
Die Produktion beträgt in optimalen Jahren ca. 100.000 Flaschen. Auch in schwächeren Jahren bleibt der Qualitätsanspruch und damit die Markenwerte erhalten – durch strenge Selektion schrumpft die Menge dann eben entsprechend.

Seit 2001 wird mit dem a´Kira ein Zweitwein produziert, für den die wertvollen Barriques ein zweites Mal befüllt werden. Der a’Kira hat sich bereits als „der“ Rotwein für den glasweisen Ausschank in der Gastronomie etablieren konnte.
Bis zu 350 Barriques werden pro Jahrgang Arachon befüllt, dazu kommen noch einmal 150 Fässer für den a´Kira.
Nachdem mindestens zwei Jahrgänge gereift werden, ergibt das etwa 1.000 kleine Holzfässer, die hier optimale technische Bedingungen und einen modernen, ästhetischen Rahmen vorfinden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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