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Neuer Name, neues Konzept, neue Gäste

10.06.2010

Im vergangenen Herbst hat Inge Mitterer ihr traditionelles Landhotel Tirolerhof in Kitzbühel umgebaut und daraus ein bezauberndes kleines Boutique-Hotel namens „Kitz-Garni" gemacht.

Mit mutig gewählten Farben Stimmung machen, das gilt sowohl für das Frühstücksbuffet...

Eigentlich lief das 4-Sterne-Hotel Tirolerhof am Stadtrand von Kitzbühel auch die letzten 20 Jahre, in denen Inge Mitterer für die Geschicke dieses Hauses verantwortlich war, ganz gut. Dennoch wollte sie schließlich ihren Betrieb von Grund auf ändern.

„Wir waren ein ganz normales Hotel, wie es im Ort auch viele andere gibt. Hauptsächlich wurden wir über Reisebüros gebucht, doch irgendwann haben mich die Verkaufsverhandlungen mit den Einkäufern nur noch genervt, weil ausschließlich über den Preis diskutiert wurde", erinnert sich Mitterer an noch gar nicht so lange zurückliegende Zeiten.

„Ich wollte endlich einen Betrieb haben, in dem auch ich mich wirklich wohlfühle, und ich wollte Gäste haben, die ganz bewusst die Qualitäten eines persönlich geführten Hauses suchen", erklärt die engagierte Hoteliére ihre Motivation für die grundlegende Neupositionierung ihres Hauses.

Eigenen Stil verwirklichen

Das prinzipielle Konzept war – nicht zuletzt aufgrund der persönlichen Vorlieben der Chefin – rasch gefunden. Doch ein Rohkonzept alleine garantiert noch keinen erfolgreichen Betrieb, es kommt auch auf die Umsetzung an. Mitterer entschied sich dafür, das Zimmerangebot von 33 auf 14 Zimmer radikal zu verkleinern, dafür wurden vier großzügige Wohnungen neu geschaffen, die langfristig vermietet werden. Die Mieter können selbstverständlich den Hotelservice inklusive dem kleinen, aber feinen Wellnessbereich mit mehreren Klafs-Saunen benutzen.

Außerdem wurde eine neue Garage errichtet und die öffentlichen Bereiche im bestehenden Haus neu gestaltet. Die grundlegende Aufteilung von Bar, Frühstücksraum, Bibliothek und Aufenthaltsraum ist zwar gleich geblieben, mit viel Fingerspitzengefühl bei der Möbel- und Stoffauswahl ist es Frau Mitterer jedoch gelungen, eine moderne, trendige Atmosphäre zu schaffen, die sich perfekt in den klassischen Rahmen einpasst.

Für nur noch 14 Gästezimmer sind die öffentlichen Räume jetzt mehr als großzügig dimensioniert, und nachdem es kein eigenes Restaurant mehr gibt, ist es abends jetzt auch deutlich ruhiger. „Hungrig muss trotzdem kein Gast zu Bett gehen. Wenn gewünscht, kochen wir auch gerne eine Kleinigkeit oder machen für kleine Runden auch einmal ein Fondue. Aber wir haben einfach nicht mehr täglich 70 Gäste im Speisesaal und anschließend an der Bar", erklärt Mitterer.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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