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Neuer Tourismusverband

21.02.2013

„Almtal Salzkammergut", Österreichs jüngster Tourismusverband, hat seine Arbeit aufgenommen. Ende Jänner wurde der Tourismusverband „Almtal Salzkammergut" gegründet.

Der Vorsitzende des neuen Tourismusverbandes „Almtal Salzkammergut“, Christian Steinhäusler (li.), und Geschäftsführer Stefan Schimpl

Mit viel Enthusiasmus gehen nicht nur die Funktionäre aus den sechs Orten Grünau, Scharnstein, St. Konrad, Pettenbach, Vorchdorf und Bad Wimsbach-Neydharting ans Werk. Auch der neue Geschäftsführer Stefan Schimpl, der bis vor wenigen Wochen im Tourismusverband Traunsee gestaltete, will gleich im Sinne des gemeinsamen Weges durchstarten. „Natürlich erwarten wir uns eine Verbesserung der Ist-Situation. Als Region wollen wir einen größeren Marktwert erreichen", so Schimpl. Zusammen und unter der Führung des Vorsitzenden, Christian Steinhäusler, müssen vorerst natürlich Strukturen geschaffen werden. „Durch den Zusammenschluss können wir auf ein breiteres Angebot zugreifen und als Region daher stärker auftreten", freut sich Steinhäusler.

Die ersten Projekte sind bereits in der Umsetzung, das Förderprojekt „Genuss am Fluss – so schmeckt die Alm" wird jetzt in die Zielgerade geführt. Mit einem Aufwand von mehr als 600.000 Euro werden rund 50 Kilometer der Alm – vom Almsee bis zur Mündung in die Traun – sanft, aber spektakulär inszeniert und entsprechend auch vermarktet. Schon Mitte 2013 soll dieses für den neuen Tourismusverband wichtige, verbindende Projekt abgeschlossen sein. „Neben dem Fluss-Wanderweg forcieren wir die Sommerschwerpunkte Klettern, Mountainbiken und Reiten. Im Winter kann man am Kasberg Skifahren und Langlaufen. Wir haben ja das Glück, eine Ganzjahres-Tourismusregion zu sein", so Schimpl.

Auslastung steigern

Der neue Tourismusverband verzeichnet mit seinen derzeit sechs Mitgliedsorten knapp mehr als 160.000 Nächtigungen, für die ca. 35.000 Gäste verantwortlich sind. Natürlich stehen eine Qualitäts-offensive, eine Erhöhung der Bettenkapazität sowie damit einhergehend auch eine Steigerung der Nächtigungen und der Auslastung ganz oben im Zielekatalog. „Wir möchten die Bekanntheit der Region in unseren Zielmärkten steigern. 80 Prozent der Gäste kommen aus Österreich und Deutschland. Aber auch Holland und der Hoffnungsmarkt Tschechien sind für uns interessant", erzählt der neue Geschäftführer. Steinhäusler betont: „Wir haben hier sehr viel Natur, die wir den Gästen schmackhaft machen wollen. Unser Motto ist der ‚sanfte Tourismus‘, wir werden also versuchen, die nötigen Maßnahmen landschaftsbezogen umzusetzen." Wichtig ist sowohl Schimpl als auch Steinhäusler, dass auf regionaler Basis gemeinsam gearbeitet und an einem Strang gezogen wird.

Bernadette Pesendorfer

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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