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Tourismusjahr 2013: Mit 132,6 Mio. Nächtigungen neuer Rekord

Neuerliches Rekordjahr für den heimischen Tourismus

28.01.2014

Wien. Das Tourismusjahr 2013 übertraf mit 132,6 Mio. Nächtigungen den Vorjahresrekord. Zugelegt haben vor allem die Nächtigungen ausländischer Gäste, auch aus Österreichs wichtigstem Herkunftsmarkt Deutschland. Neuer Rekordwert (36,83 Mio.) auch bei den Ankünften, wobei hier auch der Inlandsmarkt zulegte.

Der Tourismus ist und bleibt das Zugpferd der österreichischen Wirtschaft - das beweisen die aktuellen Statistik Austria-Zahlen. Schon 2012 schaffte der Tourismus mit 131,02 Mio. Nächtigungen ein Rekordjahr. 2013 lief noch besser: Mit 132,6 Nächtigungen und damit einem Plus von 1,2 Prozent (1,59 Mio. Nächtigungen) kann sich der heimische Tourismus über einen neuen Rekord freuen. Die Zahl der Nächtigungen ausländischer Gäste konnte um 1,9 Prozent auf 96,84 Mio. (+1,81 Mio. gegenüber dem Vorjahr) zulegen, nach 1991 (99,64 Mio.) und 1992 (99,76 Mio.) der drittbeste Wert. Die Zahl der Nächtigungen inländischer Gäste (35,75 Mio.; -0,6 %) wird nur vom Kalenderjahr 2012 (35,96 Mio.) übertroffen. Bei den Herkunftsländern zeigt sich, dass im Vergleich zu 2012 die Nächtigungen von Gästen aus Deutschland um 2,4 Prozent (+1,19 Mio.) auf 50,80 Mio. anstiegen, während jene aus dem zweitwichtigsten Herkunftsland Niederlande um 2,6 Prozent auf 9,14 Mio. abnahmen.

Zentral- und osteuropäischer Markt immer wichtiger
Das positive Ergebnis ändert aber nichts an der Tatsache, dass der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland (38% aller Nächtigungen im Jahr 2013) über die letzten zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen jährlichen Rückgang von rund 1 Prozent verzeichent. Waren es 1992 noch rd. 64,7 Mio. deutsche Gästenächtigungen, sind es im Kalenderjahr 2013 mit rd. 50,80 Mio. um 13,9 Mio. weniger. Kompensiert wurde dieser Rückgang unter anderem durch Gäste aus Österreich (1992–2013: +5,1 Mio. Nächtigungen) und aus der Schweiz (+1,5 Mio.). Das Herkunftsmarktsegment, das jedoch die höchsten jährlichen Wachstumsraten aufweist und somit maßgeblich zur positiven Entwicklung des österreichischen Tourismus beitrug, sind Gäste aus dem zentral- und osteuropäischen Raum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8 Prozent. Lag der Marktanteil dieses Gästesegments 1992 noch bei 1,5 Prozent, betrug er im Jahr 2013 bereits 7,9 Prozent.

Für 2018 140 Mio. Nächtigungen angepeilt
Dank der positiven Tourismusbilanz für 2013 blickt Tourismusminister Reinhold Mitterlehner optimistisch in die Zukunft: "Das Rekordergebnis zeigt, dass die Destination Österreich selbst in einem schwierigen internationalen Umfeld punktet". Langfristiges Ziel sind 140 Millionen Nächtigungen im Jahr 2018. "Dafür braucht es nicht nur gute Finanzierungsmöglichkeiten, sondern müssen auch neue Herkunftsmärkte stärker erschlossen werden". Für ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba ist die Tourismubilanz 2013 der Erfolg eines Zusammenspiels vieler Kräfte: "In diesem Sinne werden wir als Österreich Werbung auch 2014 die Zusammenarbeit in der Branche weiter forcieren, um gemeinsam das Tourismusland Österreich weiter zu stärken."

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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