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Karfiol: Daraus machen sie ihr Signature Dish im Seven North

Neueröffnung: Seven North im Hotel Max Brown

31.05.2019

Das beliebte Miznon in der Wiener Innenstadt hat einen größeren Bruder bekommen: israelisches Streetfood von Eyal Shani im Hotel Max Brown. Laut und herrlich mutlikulti! So macht Essen im Hotel Spaß!

Verbrannter Karfiol: das Signature Dish aus Israel
Offene Küche - das ist hipp

„Wir wären verrückt, wenn wir euch nicht warnen würden, dass der Service und das Timing nicht auf normalem Level operieren“, warnte uns der Restaurantleiter im Seven North, dem Restaurant des neuen Design-Hotels Max Brown in Wien-Neubau. Und tatsächlich, die Weinbestellung erwies sich als nahezu unmögliches Unterfangen, vieles war einfach noch nicht vorrätig, anderes wurde verwechselt. 
Macht nix, waren wir doch in den ersten Tag des Softopenings des neuen Lokals des Israelis Eyal Shani geraten, bekannt für seine lässig-laute Streetfood-Kette Miznon, von der es seit rund drei Jahren auch einen Ableger in Wien gibt. Das Seven North ist ebenfalls laut, lässig, nur viel größer als das Miznon beim Stephansdom.
Zu essen gibt’s auch hier Shanis Signature-Dish „verbrannten Karfiol“: ein im Ganzen mit Blättern im Ofen gegrillter Kohlkopf. Schmeckt wunderbar – und gilt weltweit als Aushängeschild der modernen israelischen Küche. Anschließend gab es wunderbar aromatische Baby-Zucchini, nur mit Salz und einem wundervollen Olivenöl gewürzt. Der nächste Gang war ein Roastbeef mit einer Salsa aus Tomatenkernen und grünem Chili. Das Erfolgsrezept ist Reduktion und Konzentration auf erstklassige Zutaten. 
Das Ganze wird in einer offenen Küche zubereitet, man kann sich an die lange Theke setzen und den Köchen bei der Arbeit (und bei ihrer lautstarken Kommunikation) zusehen. Dazu dröhnt ausgewählt gute Musik von Sinatra über Funk bis zu israelischem Pop. Das ist hier nicht der Ort für dezente Tête-à-Têtes. Dieses Hotelrestaurant hat das Zeug dazu, tatsächlich von den „Locals“ erobert zu werden. Außerdem passt es zum betont „schrägen“ Max-Brown-Konzept. Das liegt auch am Personal, das aus aller Welt zu kommen scheint: Man hört Russisch, Französisch, Hebräisch. Alle scheinen extremen Spaß zu haben – nicht nur die Gäste.
 

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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