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Neues vom Donaukanal

18.04.2018

Details zum ersten neuen Projekt.

Wirbel gab es um die Neuausschreibung der Gastroflächen am Wiener Donaukanal. Nah am Herzen der Stadt ist in den vergangenen 15 Jahren eine alternative Lokalszene direkt am Wasser entstanden. Durchaus charakteristisch für die Stadt. Einigen Pächtern wurden die Verträge zuletzt nicht mehr verlängert – die ÖGZ berichtete. Spekulationen über die Neugestaltung machten die Runde. Schnell entstand der Eindruck, kleine Gastronomiebetriebe sollen großen Investoren weichen. Die Stadt Wien will – auch aufgrund eines kritischen Rechnungshofberichts – offensichtlich auch mehr Pacht aus der Gegend herausholen. 

1,5 Millionen Investment

Nun gibt es Details zum ersten neuen Projekt. Wie die Stadtzeitung Falter berichtet, wird der umtriebige Jungunternehmer Philipp Pracser (33) sein Projekt „Blumenwiese“ bis Mai umsetzen. Der bisherige Pächter Toni Tomasiewicz bekam 2016 die Kündigung seines Pachtvertrages. Pracser führte das Projekt in der vergangen Saison unter dem Namen „Sunset Donaukanal“ weiter. In die „Blumenwiese“ will er nun 1,5 Millionen Euro investieren. 
Verändern Großprojekte den Charakter des Donaukanals? „Klar ist, dass wir am Donaukanal keinen Ballermann, keine Billigketten, keine Massenausspeisung wollen“, sagt Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou gegenüber dem Falter. Letztlich verantwortlich für die Neugestaltung ist aber die Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK). In den kommenden Wochen soll bekannt gegeben werden, wer die restlichen sechs neuen (alten) Pächter am Donaukanal sind.  

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