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Die Zukunft von Niki bleibt in der Schwebe.

Niki: Zukunft wieder offen

09.06.2017

Die Fusion von Tuifly mit der österreichischen Airline Niki ist geplatzt. Die angeschlagene Niki-Mutter Air Berlin wird doch die Weiterführung seiner Marke Niki selbst gestalten wollen. Eigentlich hätte die Fusion eine große Airline für Feriendestinationen begründen sollen. Was heißt das für den Standort Wien und die Flotte von 17 Fliegern? Wie aus einem kurz gefassten Statement von Air Berlin abzuleiten ist, will man am Vorhaben, Niki als Touristik-Sparte auszubauen, festhalten.

Im Vorgriff auf die gemeinsam mit Tuifly geplante Neuaussichtung hatte sich Niki seit Februar bereits die Flüge zu europäischen Städten abseits der klassischen Ferienziele eingestellt. Dass diese Strategie nun wieder rückgängig gemacht wird, gilt laut Informationen der APA als äußert unwahrscheinlich. Was die Gescheiterten Verhandlungen für das Flugangebot über den Wiener Flughafen und für die derzeit etwa 850 Niki-Beschäftigten bedeutet, ist noch unklar. Die Mitarbeiter bekamen im Februar eine jedenfalls Jobgarantie. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, ist jetzt aber jedenfalls wieder gestiegen.

Angeschlagen

Laut Niki-Betriebsrat kam das Scheitern der eigentlich fix scheinenden Fusion äußerst überraschend. Die Transaktion sollte der zweitgrößten deutschen Airline auch finanziell kurzfristig wieder einmal aus der Patsche helfen: Ein Teil von Niki wurde schon zum Jahreswechsel für 300 Mio. Euro von Air Berlin an den arabischen Hauptaktionär Etihad verkauft. Nun war es Etihad, das aus den Verhandlungen mit Tui ausgestiegen ist.

Autor/in:
Daniel Nutz
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