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Neue Hotelkonzepte. Beispiel:  Wohnen im Silo in Neuseeland.

Nur nicht gewöhnlich! Hotelkonzepte abseits des Erwartbaren

08.11.2018

Sie suchen ein Konzept für sehr spezielle Zielgruppen? Wir haben nach ausgefallenen, schrägen und pompösen Hotelkonzepten weltweit gesucht. Vielleicht ist die eine oder andere Inspiration für Sie dabei.

 

Kranhotel in Amsterdam

Dieses Haus ist etwas für alle, die die Kinderserie „Bob the Builder“ lieben oder auf angenehme Weise etwas gegen ihre Höhenangst unternehmen wollen. Das Hotel Faralga liegt etwa 50 Meter über den Amsterdamer NDSM-Industriewerften. Die drei Suiten „Secret“, „Free Spirit“ und „Mystique“ sind extravagant eingerichtet, zudem gibt es einen Outdoor-Jacuzzi. Das Stadtviertel galt früher nicht gerade als die beste Gegend. Zur Aufwertung hat auch das 2014 – nach gründlichen Umbauarbeiten an einem alten Kran – eröffnete Luxushaus (ca. 1.000 Euro pro Suite und Nacht) beigetragen. Heute tummeln sich die Amsterdamer Kreativszene und viele Start-ups in der Industriegegend. 
www.faralda.com

Kranhotel in Amsterdam, by d.nutz
Absteigen im Flieger

Ab rund 45 Euro wird eine „Bordkarte“ fürs Jumbostay-Hostel am Stockholmer Flufhafen verkauft. Dabei handelt es sich um die „Holzklasse“, sprich den Dormroom. Zwei-Bett-Suiten (im Cockpit untergebracht) verkauft das in einer umgebauten Boeing 747-200 der ehemaligen Fluggesellschaft Transjet entstandene Hotel um rund 200 Euro. Anstelle von Sitzplätzen bietet das 1976 gebaute Flugzeug heute 85 Schlafgelegenheiten. Alle Zimmer sind mit Bildschirmen ausgestattet, auf denen die Starts auf dem Flughafen beobachtet werden können. In Sachen Storytelling ein Spitzenkonzept. 
www.jumbostay.com

Absteigen im Flieger, by d.nutz
Wohnen im Silo

Im SiloStay in Little River, Neuseeland, nächtigen Gäste – wie der Name bereits erahnen lässt – in neun Meter hohen Getreidesilos. Diese wurden vom Architekten Stuart Wright-Stow in ein nicht alltägliches Hotel umgewandelt. Acht Silos bzw. Zimmer gibt es, alle sind zweigeschoßig angelegt und bieten auch kleinen Familien Platz. Platz hat neben einem Schlafraum, einem Badezimmer und einer Toilette auch eine kleine Küche sowie ein Balkon.
www.silostay.kiwi.nz

Wohnen im Silo, by d.nutz
Das Roboter-Haus

Gewisse Dinge werden Roboter auch in Zukunft nicht ersetzen können. Nämlich menschliche Interaktion – das sagen selbst die Zukunfts- und Trendforscher. Im japanischen Henn-na Hotel wird trotzdem schon heute alles – vom Einchecken bis zum Transport des Gepäcks aufs Zimmer –von Robotern erledigt! Zimmerschlüssel werden durch Gesichtserkennung ersetzt. Die Roboter stellen etwa die aktuellen Wetterberichte zur Verfügung. Ob’s ankommt? Ab rund 100 Euro pro Nacht kann man sich ein Bild davon 
machen. 
www.h-n-h.jp/en

Das Roboter-Haus, by d.nutz
Let the music play

Themenhotels funktionieren, wenn sich das Thema auch konsequent durchs ganze Haus zieht. So wie im Barceló Imagine im Zentrum von Madrid: Jeder Raum, jedes Zimmer beinhaltet verschiedene Elemente, die mit Musik zu tun haben. In der Lobby finden Gäste etwa eine übergroße Installation eines Pianos vor. Besuchern stehen dort auch Bongos und ein Flügel für spontane Jam-Sessions zur Verfügung. Jedes der sieben Stockwerke widmet sich jeweils einem Genre. Auf der ersten Etage geht es um Rock, in der zweiten um Jazz, auf der dritten Etage steht Dance im Vordergrund. Weitere Etagenthemen sind Pop, Flamenco, Klassik und Movida Madri-leña. Und klarerweise gibt es in jedem Zimmer ordentliche Lautsprecher, damit sich Gäste dem Passivkonsum von Musik hingeben können. Auf der Dachterrasse (mit Außenpool) finden ganzjährig Veranstaltungen mit Musikbezug statt, das 
Minimalprogramm sind DJs, sonst treten dort Solisten und Bands auf. 
www.barcelo.com

Let the music play, by d.nutz
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