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Oberösterreich ist führend im Radtourismus

22.05.2007

Sechs touristisch vermarktbare Hauptrouten (Donauradweg, Innradweg, Salzkammergutradweg, Ennstalradweg, Römerradweg, Grenzlandradweg) und 25 Ausflugsrouten mit insgesamt mehr als 2.1000 Rad-Kilometern bilden ein dichtes Netz im ganzen Bundesland. Der Top-Weg, der Donauradweg, feiert übrigens heuer sein 25jähriges Bestehen.

Der Jubilar hat eine überragende Bedeutung - und setzt diesen Erfolg weiter fort: bis Ende April verzeichnete die OÖ. Touristik GmbH bei den Buchungen am Donauradweg einen Zuwachs von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Eine perfekte Infrastruktur ist Voraussetzung für den boomenden Radtourismus. Die Neubeschilderung der im Landes-Radwanderwegekonzept befindlichen Ranwanderrouten ist nahezu abgeschlossen. Das Land OÖ hat 2007 Mittel von 50.000 Euro für die noch ausständigen Beschilderungen zur Verfügung gestellt. Im Radwege-Bauprogramm der Straßenverwaltung werden derzeit rund 7,3 Millionen Euro investiert: vom Donauradweg über Salzkammergutweg, Römerweg, Ennstalweg bis hin zum Nationalparkweg. Auch in den kommenden Jahren sind bereits weitere Ausbau-Maßnahmen vorgesehen und auf Schiene.

Bereits 27 % aller Urlaubsgäste in Oberösterreich steigen während ihres Ferienaufenthaltes aufs Fahrrad. 15 % verbringen sogar einen deklarierten Radurlaub im Bundesland ob der Enns. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung des Radtourismus für Oberösterreich. Deshalb sind Investitionen in Infrastruktur ebenso nötig wie Qualitätssicherung innerhalb der Dienstleistungskette und Qualifizierung der touristischen Leistungsträger. Dieser Qualitätsaspekt wird künftig intensiviert.

Eine Marktanalyse vergleicht Oberösterreichs Radrouten mit seinen Mitbewerbern und kommt zum Schluss, dass Oberösterreich in dieser Hinsicht bereits jetzt das Radland Nummer eins in der Alpenrepublik ist. Um die Marktposition der oberösterreichischen Radrouten ständig evaluieren zu können, ist ein Monitoringsystem geplant, das regelmäßig über wichtige Parameter in der touristischen Entwicklung der Leitradwege Auskunft gibt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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