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Stefan Groß vom neuen ÖHV-Mitgliedsbetrieb Spitz Hotel in Linz mit ÖHV-Regionenbeirätin Manuela Weixelbaumer und der OÖ-Landesvorsitzenden Sophie Schick.

ÖHV meldet Mitgliederrekord

10.08.2017

Über 1400 Betriebe sind bereits in der Österreichischen Hoteliervereinigung Mitglied, allein heuer sind 58 neu dazugekommen.

Auch das neue Arcotel Donauzentrum hat bei der ÖHV "eingecheckt". Im Bild: Arcotel-Vorstand Martin Lachout und ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer.

„Ich habe die ÖHV 2013 mit 1.200 Mitgliedern übernommen. Jetzt steuern wir auf 1.500 zu“, sagt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer. Für die Branchenkennerin ist der Grund naheliegend: „Als unabhängige Interessenvertretung wissen wir, was Unternehmer brauchen, setzen uns dafür ein und erreichen Ziel um Ziel.“ So sind heuer bereits 58 Top-Betriebe der ÖHV beigetreten – also alle vier Tage einer. Besonders freut Reitterer die „gute Mischung aus KMU und Konzernen, die auf unsere Kompetenz vertrauen.“

Hauptmotiv sei meist das Lobbying, aktuell das gesetzliche Verbot der Ratenparität, erste Verbesserungen bei der GewO und die Investitionszuwachsprämie. Dazu kommen die Halbierung der Flugabgabe, Landesgesetze für die Sharing Economy, die Einführung des Lehrberufs Hotelkaufmann/-frau, die ÖHV-Sonderlösung beim Nichtraucherschutz, das Aus für die Vergnügungssteuer und die größte Nachwuchskampagne in der Geschichte des österreichischen Tourismus mit dem Tag der offenen Hoteltür - die ÖGZ berichtete.

"So lange Politik in Österreich so abläuft, erhalten wir natürlich regen Zulauf“

Reitterer: „Wir übersetzen der Politik berechtigte Anliegen der Investoren und Arbeitgeber in der Branche. Es muss Schluss sein mit immer neuen Belastungen und bürokratischem Irrsinn“, verweist die ÖHV-Präsidentin auf 500 Mio. Euro vorenthaltener Energieabgabenvergütung, die wettbewerbsfeindliche USt-Erhöhung, die investitionsfeindliche Verlängerung der Abschreibungsdauer oder als aktuelles Beispiel die Acrylamid-Verordnung: „Da verspricht die Regierung ständig Entbürokratisierung und dann stimmt eine Ministerin in Brüssel einer Verordnung zu, die außer Bürokratie für Betriebe nichts bringt? So lange Politik in Österreich so abläuft, erhalten wir natürlich regen Zulauf.“ Die Acrylamid-Posse ist für die Interessenvertreterin ein Sinnbild für die aktuelle Standort- und Steuerpolitik: „Mit Belastungen ist die Politik immer schnell, Entlastungen gibt es bestenfalls in homöopathischen Dosen.“ 

Autor/in:
Alexander Grübling
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