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Österreich im eTourismus (noch) gut positioniert

07.02.2007

"In Österreich wird auf höchstem Niveau diskutiert", so Wilfried Kropp von Amadeus, profilierter Experte zum Thema touristischer Vertrieb im Rahmen der Podiumsdiskussion. Dass es nicht nur bei Diskussionen bleibt und konkrete Umsetzungen und Lösungen vorangetrieben werden, ist gemeinsames Ziel des anet (Kompetenznetzwerk für eTourismus) und der Österreich Werbung.

Mehr als 160 interessierte Teilnehmer des eTourismus Tages, der am 31.Jänner. nun schon zum dritten Mal, diesmal im Rahmen der neuen actb, im TechGate Vienna stattfand, wurden mit einer wahrhaft geballten Ladung an Analysen, Diskussionsbeiträgen und auch Lösungsansätzen konfrontiert.

Der erste Themenschwerpunkt befasste sich mit einer Standortbestimmung. Prof. Hannes Werthner gab einen Überblick über den Stand der Forschung und zeigte (mit aktuellem Bezug auf den ENTER Kongress) auf, dass Österreich dabei nach wie vor im Spitzenfeld rangiert, wobei die permanent erhöhte Komplexität, das Erfordernis ständiger Innovation und die "Multidisziplinarität" gewaltige Herausforderungen darstellen. Dr. Markus Lassnig von anet Salzburg zeigte anhand der top-aktuellen Studie der EU "e-business watch" auf, dass der Tourismus zwar im Bereich Marketing/Sales sehr gut im Vergleich zu anderen Branchen liegt, aber insgesamt doch beträchtlichen Aufholbedarf hat.

Eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion drehte sich um die Frage, wie unterschiedliche Ebenen in der touristischen Leistungskette Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu ihrem Nutzen einsetzen (können). Bärbel Frey von der Therme Längenfeld, Gregor Kadanka (Mondial) als führender Incomer, Christian Schützinger von Vorarlberg Tourismus, Dieter Hardt-Stremayr aus Graz und Wolfgang Kraus (Wien Tourismus) lieferten - nach einem einführenden Statement von Wilfried Kropp (Amadeus) - dazu ein Feuerwerk von fachlich fundierten, erfrischend offenen und auch kontroversiellen Beiträgen. "Darüber, dass wir künftig viele Vertriebskanäle gleichzeitig nutzen müssen, und dass an der Online Buchbarkeit möglichst aller Betriebe kein Weg vorbei führt, herrscht Konsens", fasste der Moderator, Ferdinand Posnik abschließend zusammen und fügte hinzu, "der Weg zum Ziel wird nicht so sehr von technischen Problemen verstellt, die Barrieren liegen eher noch in den Köpfen. Aber es gibt einen starken Motor für ein Umdenken - den Markt".

Nähere Infos zur gesamten Tagung unter www.anet-network.at und im Weblog Fasten Your Seatbelts (http://passionpr.typepad.com/tourism/2007/02/etourismus_tag_.html)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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