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Österreich teuerstes Land der Euro-Zone

27.03.2009

Reisende, die zwischen Oktober und Dezember 2008 in der Euro-Zone ein Hotel buchten, mussten in Österreich am tiefsten in die Tasche greifen. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 111 Euro pro Zimmer, setzte sich die Alpenrepublik an die Spitze aller Euro-Länder.

Das ergab die Auswertung der von Hotelgästen tatsächlich gezahlten Hotelpreise aus 68.000 Hotels in 12.500 Destinationen weltweit für das vierte Quartal 2008, die im aktuellen Hotel Price Index von Hotels.com veröffentlicht wurde.

Obwohl die österreichische Hotellerie für das vierte Quartal einen Preisrückgang von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete, setzte sich das Land im Hotelpreisranking an die Spitze aller Länder der Euro-Zone und erreichte Platz Fünf in Gesamteuropa.
Am meisten wurden die Hotelgäste in der Schweiz zur Kasse gebeten, mit einem durchschnittlichen Hotelzimmerpreis von 144 Euro pro Nacht das teuerste Land Europas. Dänemark besetzte während des Untersuchungszeitraums mit 126 Euro im Schnitt Platz Zwei, gefolgt von Norwegen (121 Euro) und Großbritannien (116 Euro).

Innerhalb Österreichs zeigte sich die deutlichste Veränderung in Innsbruck. Die Tiroler Landeshauptstadt verzeichnete den größten Preisrutsch um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auf einen durchschnittlichen Übernachtungspreis von 113 Euro. Auch in Wien und Salzburg gingen die Raten für Hotelzimmer um sechs beziehungsweise drei Prozent zurück. Damit lag der durchschnittliche Zimmerpreis pro Nacht in beiden Städten bei 112 Euro.

Im weltweiten Vergleich lagen die Hotelzimmerpreise österreichischer Städte im moderaten Mittelfeld. Weltweit teuerstes Reiseziel zwischen Oktober und Dezember 2008 war, wie schon im Jahr zuvor, Moskau, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 231 Euro. Es folgten Abu Dhabi (224 Euro), Dubai (202 Euro) und New York (187 Euro). Am unteren Ende der Skala platzierte sich die nördlichste Hauptstadt Europas, Reykjavik, mit lediglich 68 Euro pro Zimmer und Nacht.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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