Direkt zum Inhalt

Österreich Werbung: Russland-Hoch über Österreich

02.01.2007

Im Jänner 2007 können heimische Hoteliers rund um die orthodoxen Weihnachtsfeierlichkeiten wieder Zehntausende russische und ukrainische Gäste erwarten.

Emanuel Lehner, Leiter der Österreich Werbung Moskau, rechnet mit 20 Prozent mehr Nächtigungen im Jänner als im Vorjahreszeitraum. "Österreich ist mit Abstand das beliebteste Wintersportland der Russen und Ukrainer. Bis 13. Jänner werden rund 200 Maschinen aus Russland und der Ukraine auf Österreichs Flughäfen landen", so Lehner.

Auch für 2007 steht das russische Reisebarometer in Richtung Wien auf "Hoch": Nach der Frequenzerhöhung von Austrian, dem Start von Transaero, FlyNiki und Krasair (Krasnojarsk) wird es bis zu 85 wöchentliche Flüge aus Russland nach Wien geben. "Moskau haben wir seit Jahren bereits gut im Griff. Seit zwei Jahren konzentrieren wir uns verstärkt auf die russischen Regionen. Dort liegt noch enormes Potenzial. Das macht sich bezahlt", sieht Lehner die Strategie der Österreich Werbung (ÖW) erste Früchte tragen.

Schon im Jänner 2006 tummelten sich fast 30.000 Russen und 5.000 Ukrainer auf Österreichs Pisten, was einem Plus von 20 Prozent bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei russischen Gästen entsprach. Die Ukrainer legten gar um 40 Prozent zu. "Der Jänner ist klar der stärkste Monat: Fast ein Drittel der russischen Nächtigungen fällt auf den Jahresbeginn", bestätigt Emanuel Lehner. Für den Jänner 2007 stehen die Prognosen ebenfalls auf "sonnig": Allen Anzeichen zufolge ist eine weitere Steigerung um 20 Prozent greifbar nahe, so Lehner weiter.

Österreich gilt gemeinhin als das beliebteste Wintersportland der Russen und Ukrainer. Sie schätzen Österreich als schickes Winterurlaubsland, das ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis und die Infrastruktur der österreichischen Skigebiete. Sauberkeit, Sicherheit und die Verlässlichkeit österreichischer Anbieter sehen russische und ukrainische Gäste als weiteres großes Plus für Schneeurlaub in Österreich. Einzig die für russische Verhältnisse sehr beschränkten Ladenöffnungszeiten gelten als Manko.

Vom russischen Wirtschaftsboom und der wachsenden urbanen Mittelschicht profitieren vor allem Mayrhofen im Zillertal, Sölden, Ischgl und Kitzbühel in Tirol sowie Zell am See, Kaprun, Saalbach und das Gasteiner Tal im Salzburger Land. Dennoch bleibt Wien selbst im Winter die Nummer eins der russischen "Urlaubshochburgen" in Österreich. Der beliebte Mix aus Shopping- und Kulturmöglichkeiten und das stark wachsende Flugangebot nach Wien bescherten der Hauptstadt 2006 mehr als 10 Prozent Zuwachs russischsprachiger Gäste. Für das russische Neujahrsfest prognostiziert der größte russische Wien-Veranstalter gar ein Plus von 50 Prozent.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
17.09.2020

Ein Corona-Abstrich erst kurz vor Veranstaltungsbeginn und das Testergebnis schon innerhalb von 15 Minuten: Das Austria Center Vienna startet als erstes Veranstaltungshaus Europas ein großes ...

Die Innsbrucker Herbstmesse ,light‘ und der Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie werden heuer nicht stattfinden.
Gastronomie
17.09.2020

Die Herbstmesse „light“ und der Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie finden heuer nicht statt.

Gastronomie
17.09.2020

Das oberösterreichische Traditionsunternehmen ist covid-bedingt in Turbulenzen geraten. Es soll zu einem Sanierungsverfahren kommen.

Mathias Prugmaier, Andreas Knötzl, Johannes Fritz, SQ-GF Jürgen Geyer, Paul Retzl, Willi Bauer und Kathrin Brachmann (v. l.).
Wein
17.09.2020

Südsteiermark, Thermenregion, Weinviertel, Kamptal, Traisental, Wagram: Sechs junge Winzer aus sechs österreichischen Weinbaugebieten haben es ins Finale geschafft. 

Andrea Bottarel, Josef Bitzinger, Marina Rebora Walter Kutscher und Christian Bauer.
Szene
16.09.2020

Große Verkostung in Josef Bitzingers Vinothek.

Werbung