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Spartenobmann Hans Schenner: "Die heute veröffentlichten Zahlen beweisen einmal mehr, dass die österreichische Tourismuswirtschaft mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg ist".

Österreicher bei Urlaubsreisen wieder spendabler

08.01.2014

Wien. Laut der Geldstudie der Generali-Gruppe wollen Herr und Frau Österreicher im kommenden Jahr wieder mehr Geld für den Urlaub ausgeben. Urlaub belegte bei den geplanten Mehrausgaben die Top-Position. Vor einem Jahr war die Sache noch ganz anders, denn da dominierte noch der Spargedanke bei den Urlaubsreisen.   

Nachdem in den letzten beiden Jahren beim Urlaub noch der Spargedanke dominierte, geben jetzt 24 Prozent der Befragten (1.000 Personen ab 16 Jahren) bei der alljährlich durchgeführten Geldstudie der Generali-Gruppe an, im kommenden Jahr mehr für Urlaub ausgeben zu wollen. Damit verdrängt der Urlaub den Bereich Wohlbefinden/Sport an der Spitze der Top-Positionen der geplanten Mehrausgaben. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 31 Prozent, die sich 2014 mehr Budget für den Urlaub gönnen wollen. Zum Jahreswechsel 2011/2012 lag der Urlaub noch in der gegengesetzten Kategorie, nämlich beim Sparen mit 17 Prozent auf Platz 1.

Erholung liegt hoch im Kurs
Hans Schenner, der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, ist erfreut über diese eindeutige Trendumkehr: "Die Umfrage zeigt klar: Urlaub und Erholung - egal ob im Ausland oder in der Heimat - liegen für die Österreicherinnen und Österreicher hoch im Kurs. Die Zeit zum Ausspannen will man sich einfach nicht nehmen lassen". Bedenklich stimmt ihn nur, dass die Befragten mit 32 Prozent angeben, weniger Geld im Börsel zu haben also noch vor einem Jahr. Nur 15 Prozent der Befragten schätzen ihr verfügbares Geld höher ein. Ende 2012 waren es nämlich immer noch 22 Prozent. "Für uns Touristiker ist daher entscheidend, dass für jedes Budget das richtige Angebot vorliegt. Selbst beim Wintersport kann mit einer guten Strategie ein günstiger Urlaub herauskommen. Wer nicht direkt an der Piste wohnen möchte und jetzt im beginnenden Ausverkauf auf Schnäppchen setzt, kann viel Geld sparen", so Schenner.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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