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Österreicher bleiben ihrem Schnitzel treu

28.02.2005

Das Schnitzel ist unangefochten die liebste Speise der Landsleute. Auf den Plätzen deutet sich jedoch eine Trendwende an, analysieren KREUTZER FISCHER & PARTNER in einer aktuellen Studie.

Von den etwa 4,2 Mrd. warmen Speisen, die die Österreicher jährlich konsumieren, wird mittlerweile fast 1/3 nicht am eigenen Herd zubereitet. 1,3 Mrd. Mahlzeiten wurden 2004 außer Haus verzehrt: Im Vergleich zu 1998 eine Steigerung von 9,4%. „Für uns keine Überraschung“, meint Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von KREUTZER FISCHER & PARTNER zu den Ergebnissen. Bereits 2001 attestierten die Österreicher in einer KREUTZER FISCHER & PARTNER Ernährungsstudie dem Außer-Haus Verzehr (wie auch den Convenience Produkten und Zustelldiensten) steigende Bedeutung. „Beim Auswärts-Essen zeichnen sich zwei Trends ab. Einerseits wird vermehrt die internationale Küche bevorzugt, andererseits erfreuen sich schnelle Snacks wachsender Beliebtheit.“ meint Kreutzer weiter.

Schnitzel weiter Nummer 1. Schweinsbraten verliert zwei Plätze!
„Was wären die Österreicher ohne ihr Wiener Schnitzel?“ Eine berechtigte Frage, denn während Gulasch, Grillhänderl, Fleischspieß & Co von Jahr zu Jahr ein Absatzminus hinnehmen müssen, hält sich das Schnitzerl beständig an erster Stelle (+0,8% gegenüber 1998). Weitere Ausnahme in der Fleischliga: Faschiertes! Eine Steigerung der Mahlzeiten um 3,8% verhalf dem Faschiertem einen Platz im Ranking der Top 10 zu gewinnen. Den Schweinsbraten kosteten die letzten 6 Jahre 2 Plätze, während im Gegenzug das Putenschnitzel 2 Plätze gewinnen konnte. Ein schwaches Indiz dafür, dass der Trend zu fettärmeren, leichteren Fleisch- und Geflügelgerichten geht.

(Quelle: KREUTZER FISCHER & PARTNER Consulting GmbH, E-Mail: aw@kfundp.com)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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