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Österreicher würden auf Reisen verzichten

04.06.2010

Zum Sparen auch weiterer Konsumverzicht durch weniger Ausgehen möglich. Die Österreicher würden – wenn sie wegen einer Verschlechterung der persönlichen wirtschaftlichen Situation sparen müssten – zuerst auf Urlaubsreisen verzichten.

Um Geld zu sparen, ist für viele Österreicher ein Urlaub auf Balkonien vorstellbar

Deswegen die Wohnungssituation zu verändern, stößt hingegen am wenigsten auf Gegenliebe. Das ist das vor wenigen Tagen veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.

Den mehr als 1.000 Ende April/Anfang Mai repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen ist eine Liste von 22 Möglichkeiten vorgelegt worden, wie sie auf schlechtere wirtschaftliche Verhältnisse reagieren könnten. Mit 54 Prozent gaben die meisten an, sie würden auf Urlaubsreisen verzichten. 52 Prozent würden weniger oft in ein Café oder Gasthaus gehen, 51 Prozent bei den Ausgaben für Kleidung sparen.

Bei rund zwei Fünftel würde der Krisenreflex darin bestehen, in Billigpreisgeschäften einzukaufen, auf verschiedene Annehmlichkeiten wie Kino- oder Sportplatzbesuche zu verzichten sowie zu versuchen, die Betriebskosten wie Gas, Heizung oder Strom zu reduzieren. Etwa jeweils ein Drittel der Bevölkerung würde bei einer massiv verschlechterten Wirtschaftslage weniger Geld für Möbel und Einrichtungsgegenstände ausgeben, seltener mit dem Auto wegfahren oder versuchen, nebenher etwas zu verdienen.
In dieser jüngsten Umfrage erklärten 59 Prozent, im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation, in den kommenden ein, zwei Jahren müsse man besorgt sein.

21 Prozent erklärten, man könne beruhigt in die Zukunft sehen. Einen Monat davor betrug das Verhältnis der Besorgten zu den Beruhigten noch 56 zu 28 Prozent. Im Rückblick bis 1973 war die Einschätzung durch die Österreicher schon einmal optimistischer, aber auch pessimistischer.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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