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Österreichischer Raststationenaward geht nach Niederösterreich

27.06.2006

Bereits zum vierten Mal wurde die Auszeichnung zur besten Raststation in Österreich durch die ASFINAG unter der Schirmherrschaft von Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach vergeben. Im Zeitraum zwischen 1. – 23. April 2006 sind alle 89 österreichischen Raststationen entlang der Autobahnen und Schnellstraßen anhand eines einheitlichen Kriterienkataloges (ca. 300 Kriterien) bewertet worden. Mit der Höchstnote von über 92 Punkten von 100 zu erreichenden Punkten, wurde die Raststation Zöbern (Oldtimer und Shell) auf der A 2 Süd Autobahn als beste Raststation Österreichs bewertet. Platz 2 erreichte eine weitere Raststation in Niederösterreich auf der A 2 Süd Autobahn: Raststation Guntramsdorf (Oldtimer und BP); Platz 3 wurde der Sieger des letzten Jahres die Raststation Hohenems in Vorarlberg (Rosenberger und Shell). Weiteres gehören die Raststation Mils an der A 12 Inntal Autobahn (Trofana Tyrol und AGIP) und der Aufsteiger des Jahres die Raststation Völkermarkt (Rosenberger und Shell) ebenfalls auf der A 2 Süd Autobahn in Kärnten zu den besten 5 Raststationen. Die Tests führte auch heuer die Fachhochschule JOANNEUM Kapfenberg/Graz durch.

Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach: „Der Test zeigt uns einmal mehr die hohe Qualität der österreichischen Raststationen. Diese sind heute nicht nur ein Ort des Rastens, sondern auch eine Visitenkarte österreichischer Gastlichkeit für Touristen und Reisende aus dem Ausland durch Österreich. Die Qualität einer Raststation hat außerdem einen direkten Einfluss auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit, denn ein ausgeruhter Autofahrer ist ein sicherer Verkehrsteilnehmer. Fakt ist, dass jeder 3. tödliche Unfall auf Übermüdung zurück zu führen ist."

ASFINAG Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Franz Lückler: „Die mit der heutigen Verleihung einhergehenden Aktion „Mach mal Pause" soll auch auf die Wichtigkeit hinweisen, das Pausen Leben retten können. Die Sicherstellung der hohen Qualität von Raststationen ist mit dem Ziel verstärkt Kundennähe zu zeigen verbunden und entspricht unserer Strategie zu einem der modernsten Autobahnbetreiber zu werden."

Die Tester waren mit sechs Teams zu je zwei Personen im Einsatz, die innerhalb des Testzeitraumes unangemeldet jede Raststation aufgesucht haben und in einer „Mystery Phase" (ohne sich als Tester auszugeben) und in einer offiziellen Testphase überprüften. Es wurde großes Augenmerk darauf gelegt, dass zumindest eine Person pro Team eine Ausbildung in Gastronomie oder Tourismus absolviert hat. Der Test umfasste auch heuer sämtliche Qualitätsmerkmale, die sich Kunden auf einer ordentlich gepflegten, freundlichen Raststation wünschen können. „Zufahrten und Außenanlagen", „Kommunikationseinrichtungen" und Hygiene, Sanitäranlagen" waren genauso Schwerpunkte wie „Behinderteneinrichtungen", „Gastronomie", „Personal" und „Shopangebot". Fast 300 Kriterien lagen der Befragung zu Grunde. Die Gesamtbewertung setzte sich aus drei großen Bereichen zusammen: Tankstellen, Rasthaus und Außenanlage. Die binäre Punktebewertung innerhalb dieser Bereiche ergab die Gesamtbewertung.

Im Laufe der Auswertung konnten bereits im 4. Durchführungsjahr die ersten Früchte aus den Anstrengungen der fortwährenden Qualitätsüberprüfung geerntet werden.

Man kann nämlich am Ergebnis deutlich erkennen, dass viele Betreiber große Anstrengungen unternommen haben, um die Kundenzufriedenheit auf ihren Stationen noch weiter zu steigern, um den immer größer werdenden Ansprüchen in einem gesamteuropäischen Wettbewerb gerecht zu werden. Problembereich bleiben die Raststationen auf der Brennerroute. Unter den 7 Raststationen, die mit einem „nicht genügend" bewertet wurden, befinden sich 3 in Tirol, 2 in der Steiermark und jeweils eine in Niederösterreich und Oberösterreich. Allen Raststationen werden ihre Bewertungen übermittelt.

Sieger des Raststationentests 2005 war die Raststation Hohenems (A14) vor der Raststation Mils (A12) und der Raststation Guntramsdorf (A2).

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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