Direkt zum Inhalt

ÖWM holt internationale Weinelite nach Österreich

28.01.2005

Die international höchste Weinausbildung bietet das Londoner Institute of Masters of Wine (IMW) an. Das langjährige Programm gipfelt in der Verleihung des Titels "Master of Wine". Aufgrund eines Kooperationsvertrages der Österreichischen Weinmarketinggesellschaft (ÖWM) mit dem IMW kann diese Weinausbildung seit 2004 auch in Österreich absolvieren werden.

Die Weinakademie Österreich (WAÖ) koordiniert diese Ausbildung und begleitet derzeit 37 zukünftige Masters of Wine, auch kurz "MW's" genannt, aus aller Welt durch Österreichs Weinbaugebiete. Die heimische Weinwirtschaft erwartet sich davon langfristige Image- und Exporterfolge.

Investition in Weinausbildung als strategische Positionierung

Die österreichische Weinwirtschaft hat in den letzten Jahren in ihren Hauptexportmärkten besonders in Präsentationen, Kooperationen mit Gastronomie und Handel sowie intensive Medienarbeit investiert. Die Medien- und Exporterfolge der vergangenen Jahre bestätigen den eingeschlagenen Weg. Ein wichtiger Teil des umfassenden Marketing-Mix ist die Investition im Ausbildungsbereich von zukünftigen Meinungsbildnern und Weinexperten. Das britische Institute of Masters of Wine gilt dabei als die Elite-Bildungsstätte der internationalen Weinbranche. "Die Ausbildung zum Master of Wine ist sicherlich die umfassendste und vielleicht auch schwierigste Weinausbildung der ganzen Welt. Zurzeit dürfen auf der ganzen Welt nur ca. 250 Personen das begehrte MW-Kürzel hinter ihrem Namen führen", so Josef Schuller MW, Geschäftsführer der Weinakademie Österreich und selbst Österreichs einziger Träger des begehrten "MW-Titels".

Wein aus Österreich für die Meinungsbildner der Welt

Bereits das zweite Jahr unterstützt die ÖWM das Institute of Masters of Wine als Major Supporter (Hauptsponsor). Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Abhaltung des Masters of Wine Kurses in Österreich. Als Kooperationsleistungen werden dabei gemeinsame, internationale Messeauftritte beider Organisationen sowie Weinreisen und Seminare für die Studenten angeboten. "Mit dieser Kooperation haben wir geschafft, dass sich die wichtigsten zukünftigen Meinungsbildner der Weinwelt intensiv mit Wein aus Österreich befassen. Wir erwarten uns davon langfristige Image- und Exporterfolge!" ist ÖWM-Geschäftsführer Michael Thurner vom Nutzen der Zusammenarbeit für die heimische Weinwirtschaft überzeugt. Durchgeführt werden die Schulungen und Weinreisen von der WAÖ mit Sitz in Rust. Neben den Schülern sind natürlich auch renommierte Lektoren des IMW nach Österreich gekommen. "Österreich hat in den vergangenen Jahren als innovatives und dynamisches Weinland internationalen Ruf erlangt. In der Österreichischen Weinmarketinggesellschaft und der Weinakademie Österreich haben wir Partner gefunden, die unsere Qualitätsidee im Ausbildungsbereich mittragen und deutlich fördern können." freut sich Patrick McGrath, der erst im letzten Jahr den Vorsitz des IMW übernommen hat und extra für die Ausbildung nach Österreich angereist war.

Diese Woche studieren 37 potenzielle Master of Wine an der WAÖ in Rust, welche auch das umfassende österreichische Wein-Rahmenprogramm veranstaltet.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Hotellerie
20.10.2020

Das 25hours Hotel MuseumsQuartier versucht es mit Angeboten für Urlaub in der eigenen Stadt

Wärme: Es gibt für jeden Einsatzbereich die passende Gastgarten-Heizung.
Gastronomie
20.10.2020

Eine funktionierende Heizung hilft, die Gastgarten-Saison zu verlängern oder gar über das Gesamtjahr zu erstrecken. Wir erklären die verschiedenen Systeme, ihre Unterschiede, Vor- und Nachteile ...

Jay Jhingran ist neuer GM.
Hotellerie
20.10.2020

Jay Jhingran hat mit Anfang Oktober offiziell die Stelle übernommen. Der 57-Jährige bringt mehr als 25 Jahre Führungserfahrung mit.

Gastronomie
20.10.2020

Die Kammer sieht in „Vereinshäusern und Veranstaltungshallen“ das größte Risiko für die Verbreitung des Coronavirus. 

Tourismus
18.10.2020

Corona treibt die Branche vor sich her. Oder ist es eine verfehlte Politik? Oder beides? Das Licht am Ende des Tunnels droht zu verlöschen. Ein Twitter Thread über die Verzweiflung

Werbung