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Online-Studie: Sommerzeit ist Eiszeit

24.07.2006

Der sommerliche Blick ins demoskopische Gefrierfach: 29,8% der Österreicher genehmigen sich mehrmals pro Woche ein Eis, am liebsten am Nachmittag aus dem Supermarkt oder im Eissalon. Österreichs Lieblingssorten? Stracciatella und Vanille!

Eine Online-Untersuchung von Marketagent.com in Kooperation mit der Werbeagentur Schürz & Lavicka hat Anfang Juli 500 ÖsterreicherInnen ins virtuelle Stanitzel geschaut und den Eiskonsum in Österreich untersucht: Hochsaison im Eissalon – vor allem am Nachmittag.

29,8% genießen Eis mehrmals pro Woche, täglich erfrischen sich immerhin 12,4% der Österreicher. Dem süßen Gefrorenen widerstehen nur 5,6%, die nie oder fast nie Eis essen. Die beliebteste Eiszeit ist für drei Viertel der Befragten der Nachmittag, gefolgt vom Abend.

Als wichtigste Eislieferanten liegen der Supermarkt und der Eissalon in der Gunst der Konsumenten gleichauf mit großem Vorsprung an der Spitze (71%), mit großem Abstand folgen Bad (18%) und Tankstelle (14%).

„Mit den Temperaturen steigt auch der Eiskonsum: knapp 65% erfrischen sich mit einem Eis an heißen Tagen“, so Mag. Thomas Schwabl, Marketagent.com, „als Nachspeise wird Eis von gut der Hälfte der Befragten geschätzt, auch am Strand und im Bad gehört für 40% Eis dazu, ein Drittel gönnt sich ein Eis beim Shoppen und ein Viertel als kleine Belohnung.“

Für ein Drittel der Befragten gehören Stracciatella, Vanille und Schokolade in den Eisbecher, gefolgt vom Klassiker Erdbeere, Haselnuss, Joghurt, Zitrone, Pistazie und Kokos, die sich jeder 5. bevorzugt auf der Zunge zergehen lässt. Bei den weiblichen Befragten liegt Stracciatella klar vorne, die Männer mögen Vanille lieber. Nach den Eigenschaften gefragt, macht die Eiscreme ihrem Namen alle Ehre: 68,8% schätzen cremige Konsistenz, für 60,8% muss es erfischend sein und 54% wünschen sich fruchtiges Eis. Herbert Schürz, Werbeagentur Schürz & Lavicka, betreut den Tiroler Eistraum von Tirol Milch: „Bei Eis isst das Auge weit weniger mit als angenommen – originelle Dekorationen und bunte Farben sind nur jedem 10. Konsumenten wichtig, Geschmack, Cremigkeit, Natürlichkeit und Originalität werden stärker nachgefragt.
Eis muss schmecken und darf auch etwas kosten: Nur für ein Viertel der Befragten muss es ein günstiges Eisvergnügen sein.“

Für 42% kommt Eis am liebsten in die Tüte – ins Stanitzel, im Becher mögen es 29%, aus der Vorratspackung 15,5% und am Stil gar nur 13%. Beim Eis selber machen teilen sich die Ansichten, für knapp die Hälfte der Befragten wäre das ein Thema, für die andere Hälfte eher bis gar nicht. Wenn, dann kommt Selbstgemachtes bei den echten Eis-Fans, die sich fast täglich eines genehmigen und bei den Teens zwischen 14 und 19 Jahren ins Stanitzel.

Studiensteckbrief

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
Befragungszeitraum: 07.07. bis 13.07.2006
Respondenten: web-aktive ÖsterreicherInnen zw. 14 und 59 Jahren
Sample-Größe: n = 500 Netto-Interviews
Grundgesamtheit: web-aktive ÖsterreicherInnen zw. 14 und 59 Jahren
Incentives: Gewinnspiel-Teilnahme + geldwerte Bonuspunkte

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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