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Bald kommt wieder Leben in Österreichs Hotellerie - hoffentlich.

Pandemie kostete über 100 Millionen Nächtigungen

29.04.2021

Allein die Wintersaison sorgte für ein Minus von 55 Millionen Übernachtungen. Besonders hart hat es Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Wien getroffen.

Reisewarnungen und Lockdowns haben Österreichs Tourismus in Summe bereits 105 Millionen Nächtigungen gekostet (März 2020 bis März 2021) oder ein Minus von 62 Prozent.

Die Wintersaison 2020/21 ist quasi ein Totalausfall: Zwischen November und März verbuchten die Hotels und Pensionen laut Statistik Austria nur 4,56 Millionen Übernachtungen - das waren um 55,02 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum, ein Minus von 92,4 Prozent.

Ankünfte: Ein Trauerspiel

Einem Trauerspiel gleicht klarerweise auch die Zahl der Ankünfte: Zwischen November und März lag sie unter einer Million, konkret kamen nur etwa 942.100 Gäste. Das war ein Rückgang von 94 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Den allergrößten Einbruch bei den Buchungen im bisherigen Winterhalbjahr verzeichneten zwischen November und März Tirol (minus 97 Prozent auf 0,6 Millionen Übernachtungen), Vorarlberg (ebenfalls minus 97 Prozent, 0,1 Millionen), Salzburg (minus 96 Prozent, 0,5 Millionen) und Wien (minus 93 Prozent, 0,4 Millionen). Schmerzlich waren die heftigen Einbußen freilich auch in sämtlichen anderen Bundesländern.

Kärnten verbuchte gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr ein Minus von 86 Prozent auf 0,5 Millionen Nächtigungen und die Steiermark minus 85 Prozent auf 0,7 Millionen. Das Burgenland schnitt mit einem Rückgang von 74 Prozent auf 0,2 Millionen Buchungen ab und Oberösterreich mit minus 71 Prozent auf 0,7 Millionen. Am - relativ betrachtet - besten schnitt Niederösterreich mit dem geringsten Rückgang (minus 57 Prozent) und den absolut höchsten Nächtigungszahlen (0,9 Millionen) ab.

Unter dem Strich kamen heuer im Winterhalbjahr bisher um 97,6 Prozent weniger Gäste aus dem Ausland und um 84,8 Prozent weniger aus dem Inland. Die Nächtigungsbuchungen, die von außerhalb Österreichs kamen, schrumpften entsprechend um 97,2 Prozent auf 1,31 Millionen, jene aus dem Inland um 74,6 Prozent auf 3,25 Millionen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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