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Paris klagt Airbnb und Wimdu

18.04.2018

Paris macht gegen die Share-Economy-Plattformen Airbnb und Wimdu ernst und zieht sie vor Gericht. Es geht darum, dass den Plattformen der Bruch der geltenden Auflagen vorgeworfen wird. Das berichtet die Agentur AFP. 

Worum geht es? Laut Gesetz müssen seit vergangenem Herbst die angebotenen Unterkünfte in den Anzeigen sogenannte Regis­trierungsnummern ausweisen. Die Vermieter mussten diese selbst beantragen. Diese dienen zur Überprüfung der Abgaben. Daneben schreibt die Stadt den Vermietern auch vor, dass Wohnungen maximal 120 Tage pro Jahr als Unterkunft für Touristen angeboten werden dürfen. Die meisten Angebote auf Airbnb und Wimdu ignorierten diese Auflage aber schlichtweg.  

Unfaire Konkurrenz?

Paris gilt als einer der größten europäischen Märkte der Share-Plattformen. Insgesamt werden in der französischen Hauptstadt rund 65.000 Unterkünfte angeboten. Wie in vielen europäischen Städten führte das zu Problemen hinsichtlich des verfügbaren Wohnungsmarktes und schuf für die Hotellerie – teils unfaire – Konkurrenz. Warum man sich beispielsweise in Wien (und auch anderen Bundesländern) um Lösungen bemüht, um Share-Economy zu regeln – die ÖGZ berichtete mehrmals. In Wien laufen die Verhandlungen derzeit noch. Tourismusdirektor ­Norbert Kettner erklärte unlängst gegenüber der ÖGZ, dass er sich eine Obergrenze für die Vermiet-Tage ähnlich wie in Paris wünsche. Aufgrund der vielen geförderten Wohnungen sei in Wien das Problem aber geringer als in Paris. 

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