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Partnerschaft im Winter-Tourismus

05.11.2004

Zukunftssicherung im Winter-Tourismus durch Skifahrer, Aufhörer und Nicht-Skifahrer.

Wintersport steht für samtweichen Pulverschnee, schneebedeckte Gipfel, blauen Himmel und ein Gefühl grenzenloser Freiheit.
Kein Wunder, dass in Österreich 1,4 Mio. und in Deutschland 2,6 Mio. Personen mindestens einmal pro Jahr auf der Piste stehen, um das Wintersport-Erlebnis zu genießen. Neben diesen Wintersportfans gibt es allerdings auch eine große Zahl an „Nicht-Skifahrern“, die entweder damit aufgehört haben oder überhaupt noch nie Ski gefahren sind. Das Mafo-Institut Manova hat im Auftrag des Fachverbandes der Seilbahnen und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) die Skifahrer, Aufhörer und Nicht-Skifahrer in Österreich, Deutschland und den Niederlanden unter die Lupe genommen.
Österreich – Land der
„Sportgemütlichkeit“
Österreich besitzt die besten Voraussetzungen, um die Gruppe der Nicht-Skifahrer anzusprechen. Laut Primärstudie wird Österreich vorwiegend als gemütliche Skidestination gesehen – ausgesprochen gastfreundlich, unterhaltsam und sympathisch.
Österreich geht eindeutig als das Land hervor, wo man am besten Ski fahren kann. 83% der österreichischen, 57% der deutschen und 45% der niederländischen Skifahrer halten Österreich für das beste Skiland. Darüber hinaus besitzt Österreich im Vergleich zu Frankreich und der Schweiz ein sehr gutes Preisimage.
Strategien zur Ansprache neuer Gäste
Die am Wintersport interessierten Nicht-Skifahrer wünschen kundenorientierte Preisgestaltung, Ruhe, Erholung und flache Hänge. Zusätzlich seien Packages und Inklusivangebote für die Ansprache der Nicht-Skifahrer von großer Bedeutung. Weil für Anfänger auch die Ausrüstungskosten eine große Rolle spielen würden, sollten Gesamtpackages mit Skipass, Nächtigung und Ausrüstung stärker ins Auge gefasst werden. Speziell für ältere Skifahrer (50+) sollen Angebote geschnürt werden.
Maßnahmen im Marketing
Kleinere Skigebiete seien sehr gut geeignet, den Anforderungen der Nicht-Skifahrer gerecht zu werden. Aufgrund von Unbekanntheit und geringem Werbebudget sollten kleinere Skigebiete im Marketing miteinander kooperieren.
Da Nicht-Skifahrer vor allem durch Bekannte und Freunde den Impuls zum Start einer „Skikarriere“ bekämen, wird die Implementierung von „Friends-get-Friends“-Programmen geraten. Damit könne man mit relativ einfachen Mitteln Leute zum Skisport bewegen.
Eine weitere wichtige Maßnahme wäre, das Thema „Geselligkeit“ stärker in Werbung und Marketing zu positionieren. „Geselligkeit“ sei für Skifahrer ein besonders starkes Motiv für den Wintersporturlaub.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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