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Pop-up bringt Noise

07.03.2019

Marketing: In elf Schweizer Städten wurden außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. Das Medienecho war gewaltig.

Eine der Top-Locations: Das alte Bootshaus in Luzern – betrieben vom Seehotel ­Kastanienbaum.

Im Vorjahr startete Schweiz Tourismus eine vielbeachtete Kooperation mit elf Hotels in elf Schweizer Städten. Angeboten wurden außergewöhnliche Übernachtungsorte in „Pop-up Hotels“, darunter ein Bootshaus in Luzern, der „Krummturm“ in Solothurn oder ein altes Zollhäuschen in Bern. 
Für die Dauer von maximal fünf Monaten konnten Städtereisende in Locations übernachten, die keine klassischen Hotels waren und die es vorher auch nicht gab. Betrieben wurden die einzelnen Pop-ups von Hotels, die damit allerdings kein Geld verdienten: „Die Zimmer durften nur zum Preis eines Standard Doppelzimmers vermietet werden“, sagt Chantal Cartier vom Schweiz Tourismus im Rahmen des 13. Imh Jahresforums Hotelimmobilie gegenüber der ÖGZ. Geschäft war es also keines, allerdings eine Maßnahme, die großen nationalen und internationalen Medienrummel erzeugte.

„Die Coverage war intensiv, es ging uns in erster Linie um Medien-Noise“, sagt Cartier. Das Budget seitens Schweiz Tourismus betrug übrigens umgerechnet 35.000 Euro, die operativen Kosten trugen die teilnehmenden Hotels. Das Ergebnis: 50 Print-Artikel, 30 Radio- und TV-Beiträge sowie 70 Beiträge online. 

Autor/in:
Alexander Grübling
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