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Prickelnde Geschäfte

30.11.2010

Wien. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011 des Sekt- und Spirituosenherstellers Schlumberger verlief positiv, der geplante Umsatzzuwachs gelang. Verantwortlich dafür waren unter anderem eine positive Entwicklung der österreichischen Sektmarken Schlumberger und Hochriegl.

Der konsolidierte Umsatz der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich auf EUR 95,0 Mio. (+4,4 Prozent zur Vergleichsperiode 09/10). Das positive Betriebsergebnis mit TEUR 570 (va TEUR -959 in der Vergleichsperiode 09/10) lässt aufgrund der zentralen Bedeutung des Saisongeschäftes keine Rückschlüsse auf das Ergebnis des Gesamtjahres zu. Der Vorstand hält trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklungen an den ambitionierten Zielen des Geschäftsjahres 2010/11 fest, die unter anderem Wachstum in Umsatz und Absatz vorsehen.


Ernteausfall trifft österreichische Sekthersteller

Das klare Bekenntnis des Hauses Schlumberger zu Österreich sowie der Fokus auf Qualität, Herkunft und Vielfalt waren im ersten Halbjahr erfolgreich. Im international anerkannten Weinland Österreich werden rund 5.000 ha (ca. 10% der Rebfläche) bester österreichischer Wein für die Herstellung heimischer Sekte veredelt. Der historische Ernteausfall des heurigen Weinjahres trifft die heimische Sektbranche doppelt: auf der einen Seite über die Verfügbarkeit der notwendigen Mengen in der entsprechenden Qualität und auf der anderen Seite mit verdoppelten bis verdreifachten Traubenpreisen. Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, dazu: „Wir sagen auch in dieser herausfordernden Situation „Ja zu A" bei Trauben sowie bei den Produktionsstandorten und bei unseren Lieferanten. Die außergewöhnlich starken Steigerungen der Rohstoffpreise werden allerdings, ebenso wie bei heimischem Wein, auch bei österreichischem Sekt im nächsten Jahr zu Preisanpassungen führen müssen."


Hohe Erwartungen für die Saison

„Wir haben unsere Hausaufgaben bei unseren Eigen- und Vertriebsmarken gemacht: Neue Produkte, attraktive Zweitplatzierungen im Handel, hochwertige Geschenkpackungen oder Listungsausweitungen in der Gastronomie. Darüber hinaus werden die Marken im TV und auf Plakaten werblich stark unterstützt. Während wir an den nächsten Programmen arbeiten, sind jetzt die Konsumenten am Zug. Wir sind überzeugt, dass Herr und Frau Österreicher zu den bevorstehenden Feiertagen heuer verstärkt auf österreichische Herkunft und Qualität vertrauen.", unterstreicht Kranebitter die Erwartungen für das aktuell voll anlaufende Saisongeschäft.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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