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Die Gründer der "Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs", v.l.n.r. Josef C. Sigl (Trumer Privatbrauerei), Josef Rieberer (Brauerei Murau), Karl Trojan (Bierbrauerei Schrems), Hubert Stöhr (Brauerei Schloss Eggenberg), Heinz Huber (Mohrenbrauerei), Ewald Pöschko (Braucommune Freistadt), Klaus Möller (Privatbrauerei Hirt), Heinrich Dieter Kiener (Stieglbrauerei zu Salzburg), Siegfried Menz (Ottakringer Brauerei) und Karl Schwarz (Privatbrauerei Zwettl).

Privatbrauer-Siegel: Reger Zulauf

11.01.2022

Ende September haben zehn österreichische Privatbrauereien das Herkunftssiegel „Österreichische Privatbrauereien – 100 % unabhängig“ vorgestellt. Die Initiative hat sich nun um weitere 20 Produzenten vergrößert.

Die 30 Brauereien, die aktuell der Initiative angehören, stammen aus allen Bundesländern.

Das Siegel „Österreichische Privatbrauereien – 100 % unabhängig“ tragen seit kurzem all jene Biere, die ausschließlich in österreichischen Privatbrauereien gebraut wurden. Im September des Vorjahres gestartet und von den mittelständischen „CulturBrauern“ (Murauer, Schremser, Zwettler, Freistädter, Hirter, Schloss Eggenberg, Trumer, Mohren) sowie Stiegl und Ottakringer vorgestellt ist nun um 20 weitere Brauerei größer geworden. 

Denn die Gruppe der Gründer wollte nicht unter sich bleiben und hat bereits beim Start weitere österreichische Privatbrauereien eingeladen, sich der Initiative anzuschließen. Dass so viele diesem Ruf folgen, wertet der Obmann der Gruppe, Ewald Pöschko, Geschäftsführer der Braucommune in Freistadt, als äußerst positives Signal: „Der Erhalt der österreichischen Bierkultur ist offensichtlich vielen ein Anliegen. Wenn wir für die Menschen in unserem Land sichtbar machen, wo ein rein österreichisches Unternehmen hinter dem Bier steht, dann setzen wir einen Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich, dass unsere Initiative an Zuspruch und damit auch an Wirkung und Bedeutung gewinnt.“

Wer kann mitmachen?

Für die Teilnahme an der Initiative „Österreichische Privatbrauereien – 100 % unabhängig“ spielt die Größe keine Rolle – Unabhängigkeit und Authentizität dagegen sehr wohl. Die Kriterien für eine Mitgliedschaft sind so ausgerichtet, dass sie gerade auch Kleinbrauereien erfüllen können, die neben den internationalen Großkonzernen im Markt schwer zu kämpfen haben. Die wichtigsten Kriterien sind: Die Privatbrauerei und ihre Eigentümer müssen ihren Sitz in Österreich haben und dürfen unter keinem Einfluss eines ausländischen Unternehmens stehen. Sie muss seit drei Jahren gewerblich als Privatbrauerei in Österreich tätig sein und die Braustätte muss real existieren – nicht nur der Markenname.

Die Biere, die derzeit dieses Siegel tragen, machen einen Anteil von rund 33 % des österreichischen Biermarktes (Inlandsausstoß 8,3 Millionen Hektoliter im Jahr 2020, Quelle: Brauwelt) aus. Die Initiative dieser 30 Privatbrauereien geht weiter. Die Vereinigung will weitere Mitglieder aufnehmen und eines Tages möglichst viele unabhängige Privatbrauereien Österreichs unter einem Dach vereinen.

Weitere Infos: www.privatbrauereien.at

Autor/in:
Alexander Grübling
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